29.04.2026 - Windkraft findet zurück in institutionelle Portfolios

29.04.2026

Pressemitteilung

Steigende Kraftstoffpreise, nervöse Terminmärkte und die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten haben die Verwundbarkeit fossil geprägter Energiesysteme zuletzt deutlich vor Augen geführt. Sicherheits- und energiepolitische Unabhängigkeit gewinnt für Politik wie Kapitalmärkte wieder an Wert und rückt die heimische Erzeugung neu in den Fokus. Neben den im Klimaschutzprogramm vorgesehenen Ausbauvolumina von rund zwölf Gigawatt wird auf Bundesebene eine zusätzliche Sonderausschreibung für Onshore-Windenergie in Höhe von etwa fünf Gigawatt diskutiert, die unter anderem auf eine bayerische Initiative im Bundesrat zurückgeht.  Flankiert vom Wegfall der bayerischen 10H-Regelung eröffnet sich erstmals seit Jahren wieder ein verlässlicher Wachstumskorridor für die Windkraft an Land. Marktbeobachter sehen darin einen strukturellen Wendepunkt, der die Anlageklasse für institutionelle Investoren, Family Offices und Stiftungen neu interessant macht.

Volatile Preise an den Terminmärkten und an der Zapfsäule zeigen, wie schnell sich Marktverwerfungen auf die Realwirtschaft auswirken. Vor diesem Hintergrund kommt der deutsche Windkraftausbau an Land nach Jahren stagnierender Genehmigungen und blockierter Flächen zum richtigen Zeitpunkt wieder in Bewegung. Treiber sind klare politische Impulse auf Bundes- und Landesebene. Das Klimaschutzprogramm von Umweltminister Carsten Schneider sieht eine schrittweise Ausschreibung von zusätzlich zwölf Gigawatt Windkraftleistung an Land vor – ein Volumen, das Projektentwicklern und Investoren erstmals seit Längerem wieder verlässliche Planungsgrundlagen bietet. Hinzu kommt eine Initiative aus Bayern: Die Landesregierung um Markus Söder und Hubert Aiwanger hat im Bundesrat eine zusätzliche bundesweite Sonderausschreibung für Onshore-Windenergie in Höhe von rund fünf Gigawatt angestoßen.  Parallel öffnet der Freistaat über die jüngst gelockerten Mindestabstandsvorgaben – vor allem auch staatliche – Flächen, die über Jahre faktisch vom Windausbau ausgeschlossen waren. „Der Markt hat die Signale bereits in der Ampelkoalition gemerkt und die Voraussetzungen für viele neue Projekte geschaffen. Die politischen Signale sind eindeutig: Der Ausbau der Windenergie wird nicht gebremst, sondern gezielt vorangetrieben. Genau dieses Vorgehen ist entscheidend für Investitionsentscheidungen“, ordnet Thomas Hartauer, Vorstandsvorsitzender der CAV Partners AG, die Lage ein. Einen Dämpfer könnte in diesem überwiegend positiven Bild allerdings das jüngst vorgelegte Netzpaket von Wirtschaftsministerin Katharina Reiche geben. Mit einer höheren Kostenbeteiligung der Projektentwickler am Netzanschluss und einer Aufweichung des Anschlussvorrangs für erneuerbare Energien setzt dieses Akzente, die Marktteilnehmer mit Sorge betrachten. Hartauer rechnet jedoch damit, dass das Paket angesichts der weltpolitischen Dynamik in seiner jetzigen Form nicht unverändert umgesetzt wird. Es braucht nicht weniger, sondern mehr Erneuerbare Energien.

Strukturwandel macht Standorte wieder wirtschaftlich

Die neue Dynamik gründet nicht allein auf politischer Rückendeckung. Parallel sorgen technologische Fortschritte dafür, dass auch bislang wenig attraktive Standorte wirtschaftlich erschließbar werden. Die Energieerträge moderner Anlagen sind in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen, gleichzeitig werden regulatorische Hemmnisse schrittweise abgebaut. Ein Beispiel sind die in einzelnen Bundesländern angepassten Abstandsregelungen zu Wetterstationen oder militärischen Einrichtungen und Drehfunkfeuern, wodurch Flächen wieder für die Projektentwicklung in Betracht kommen, die über Jahre praktisch ausgeschlossen waren. „Mit den heutigen Anlagengenerationen lassen sich Standorte wirtschaftlich betreiben, die noch vor wenigen Jahren als grenzwertig galten“, erklärt Hartauer. „Für Investoren bedeutet das einen deutlich erweiterten Pool an investierbaren Projekten und damit eine breitere Diversifikationsbasis innerhalb der eigenen Erneuerbaren-Allokation.“ Eine zunehmende Standardisierung der Genehmigungsverfahren kann perspektivisch die Eintrittshürden senken und mache den Markt insbesondere für mittlere Projektgrößen wieder berechenbarer.

Windkraft als rationaler Baustein institutioneller Portfolios

Mit der politischen und technologischen Wende rückt die Anlageklasse wieder verstärkt in den Fokus institutioneller Investoren. „Erneuerbare Energien sind nicht mehr ausschließlich ein politisches Projekt, sondern ein Baustein in der strategischen Asset Allokation. Investoren suchen stabile, planbare Cashflows – und genau das liefert die Windenergie an Land bei Betriebszeiten von 20 bis 30 Jahren „, so Hartauer. Besonders ausgeprägt sei dieses Interesse derzeit bei institutionellen Investoren, Family Offices und Stiftungen, die nach Anlageklassen suchen, die Renditeerwartungen mit Resilienz und Nachhaltigkeit verbinden. Wie sich diese Logik in konkrete Investments übersetzt, zeigt sich auch in der eigenen Aufstellung von CAV Partners: Im Rahmen des CAV WindProjekt Bayern beteiligt sich das Unternehmen an der Entwicklung bis zur Baureife von insgesamt 45 Windkraftanlagen im Freistaat. Entscheidend sei dabei nach Hartauers Einschätzung weniger die Anzahl der Standorte, als vielmehr ein integrierter Portfolioansatz über Entwicklung, Errichtung und langfristigen Betrieb hinweg – ein Anspruch, der zunehmend zum Maßstab für institutionelle Anleger werde. Aus dem Grund plant die CAV Parters AG ein Investitionsvehikel zu lancieren, welches dann für Investoren eine langfristige Teilhabe ermöglicht. Erste Gespräche hierzu mit Seed-Investoren finden bereits statt.

Dezentrale Erzeugung als strategische Antwort auf Volatilität

Zusätzliches Gewicht erhält die Aufmerksamkeit für die heimische Energieerzeugung durch die aktuelle weltpolitische Lage. Energiepreise an den Großhandelsmärkten und für Endverbraucher zeigen, wie schnell sich Risiken einseitiger Abhängigkeiten in der Realwirtschaft niederschlägt. „Dezentrale Erzeugung aus Wind, Solar und Speicher ist die strukturelle Antwort darauf. Sie ist nahezu überall verfügbar, geopolitisch unabhängig und nach den Anfangsinvestitionen im Betrieb weitgehend unabhängig von fossilen Rohstoffen“, so Hartauer. Bemerkenswert sei zudem, dass die hohe Quote erneuerbarer Energien dazu beigetragen habe, dass die deutschen Stromgroßhandelspreise im internationalen Vergleich zuletzt eine gewisse Stabilisierung gezeigt haben und sich von den weltweiten Schwankungen nicht anstecken ließen. Für die kommenden Jahre erwartet Thomas Hartauer einen kontinuierlichen Aufwärtstrend der Investitionsdynamik – getragen von politischer Verlässlichkeit, technologischem Fortschritt und einem zunehmenden Interesse institutioneller Anleger an stabilen, langfristigen Cashflows aus Wind, Solar und ergänzenden Batteriespeicherprojekten.

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25.02.2026 - Strategische Partnerschaft zwischen CAV Partners AG und EXPEC Green Energy GmbH

Pressefoto:

Tobias Baierl, Geschäftsführer EXPEC Green Energy und Thomas Hartauer, Vorstandsvorsitzender/CEO und Gründer der CAV Partners AG bei der Unterzeichnung der strategischen Partnerschaft

Bildnachweis: Thomas Gugau

25.02.2026

Pressemitteilung

Zwei Regensburger Unternehmen schließen sich zusammen: Strategische Partnerschaft zwischen CAV Partners AG und EXPEC Green Energy GmbH
– Ausbau der Windenergie als neues Wachstumsfeld –

Die CAV Partners AG baut ihr Investitions- und Kompetenzspektrum im Bereich Windenergie Repowering gezielt weiter aus. Mit der EXPEC Green Energy GmbH aus Regensburg wurde hierzu eine langfristige strategische Partnerschaft geschlossen. Ziel der Kooperation ist der gemeinsame Ausbau von Windenergieprojekten in Deutschland mit einem regionalen Schwerpunkt in mehreren Bundesländern außerhalb Bayerns – verbunden mit einem klaren Fokus auf Repowering-Potenziale und strukturierte Projektentwicklung.

Strategische Erweiterung des Geschäftsmodells

Die CAV Partners AG steht seit neun Jahren für strukturierte, nachhaltige Kapitalanlagen im Bereich erneuerbarer Energien. Neben einem starken Engagement im Photovoltaiksektor ist Windenergie seit Unternehmensbeginn ein gleichwertiger Bestandteil der Portfolios – die erste von CAV erworbene Beteiligung war ein deutsches Windprojekt. Mit der nun geschlossenen Partnerschaft baut die CAV ihr Tätigkeitsfeld gezielt entlang der Wertschöpfungskette weiter aus und begleitet künftig verstärkt auch die Projektentwicklung im Bereich Repowering Windenergie.

Die EXPEC Green Energy Gruppe hat in den vergangenen Jahren ihr Geschäftsmodell erfolgreich im Bereich Windenergie ausgeweitet und ein Portfolio von mehr als zwei Dutzend „Post-EEG“- Windenergiestandorten in Deutschland aufgebaut. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Bestandsanlagen mit substanziellem Repowering-Potenzial.

„Mit der EXPEC Green Energy Gruppe gewinnen wir einen strategischen Partner, der über eine hohe Kompetenz in der Projektakquise und Projektentwicklung verfügt. Gemeinsam schaffen wir die Grundlage, alte Windenergieprojekte als Repowering strukturiert zu entwickeln, langfristig zu finanzieren und nachhaltig zu betreiben. Die Vorstandschaft der CAV Partners AG vereint jahrzehntelange Erfahrung aus über 350 Wind- und Solarprojekten in Europa sowie Beteiligungen mit einem kumulierten Investitionsvolumen von mehr als 1,5 Mrd. Euro. Neben Initiierung, Strukturierung und Verwaltung liegt unsere besondere Stärke im Repowering und der wirtschaftlichen Optimierung bestehender Anlagen. Unser Anspruch ist es, das volle Potenzial der operativen Gesellschaften auszuschöpfen – durch einen effizienten Weiterbetrieb, die Sicherung nachhaltiger Erträge und die Realisierung zusätzlicher Wertsteigerungschancen“, so Thomas Hartauer, Vorstandsvorsitzender/CEO und Gründer der CAV Partners AG. Das Repowering umfasst den Ersatz der über 20 Jahre alten Anlagen durch eine neue Generation leistungsstarker Windenergieanlagen. Moderne Technik, größere Dimensionen und höhere Leistung führen zu einer deutlichen Steigerung des Stromertrags und stärken die ökologische Effizienz der Standorte.

Klare Rollenverteilung – gemeinsame strategische Steuerung

Die Kooperation basiert auf einer klar definierten operativen Aufgabenverteilung bei gleichzeitiger gemeinsamer strategischer Steuerung

  • Die EXPEC Green Energy Gruppe verantwortet insbesondere die Projektidentifikation, Sicherung von Standorten sowie die Projektentwicklung bis zur Baureife.
  • Die CAV Unternehmensgruppe übernimmt die Geschäftsführung, Finanzierung, Strukturierung, langfristige Beteiligung sowie die kaufmännische Betriebsführung der Projekte.

Zur Umsetzung wird eine gemeinsame Gesellschaft gegründet – die CAVEX Green Energy GmbH – an der beide Partner zu jeweils 50 % beteiligt sind. Diese fungiert als Komplementärin in den jeweiligen Projektgesellschaften. Entscheidungen werden partnerschaftlich und auf Augenhöhe getroffen.

„Mit der Gründung der CAVEX Green Energy GmbH setzen wir gemeinsam mit der CAV Partners AG aus Regenstauf ein starkes Zeichen für die Region und die Zukunft der erneuerbaren Energien. In kürzester Zeit ist es uns gelungen, ein gemeinsames Verständnis, Vertrauen und eine klare Vision für die gemeinsame Entwicklung zu schaffen. Diese neue Partnerschaft steht für unternehmerische Dynamik, fachliche Stärke und menschliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe“, so Tobias Baierl, Geschäftsführer, EXPEC Green Energy GmbH.

„Die Synergien zwischen unseren Unternehmen liegen auf der Hand – insbesondere im Bereich des Repowerings. Durch die Kombination unserer Kompetenzen in der Projektentwicklung können wir bestehende Anlagen effizienter, nachhaltiger und zukunftssicherer gestalten. Die CAVEX Green Energy ist damit nicht nur ein Name, sondern Ausdruck eines gemeinsamen Willens, die Energiewende aktiv zu gestalten. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der CAV Partners AG und bin überzeugt, dass wir gemeinsam einen bedeutenden Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft leisten werden“, betont Baierl.

Fokus auf Repowering und langfristige Wertschöpfung

Ein zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit ist die Nutzung von Repowering-Potenzialen. Durch den Ersatz älterer Anlagen durch moderne, leistungsstärkere Windenergieanlagen lassen sich Flächeneffizienz, Ertrag und Wirtschaftlichkeit deutlich steigern.

Mit dieser strategischen Partnerschaft positioniert sich die CAV als integrierter Akteur entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Windenergie – von der frühen Evaluierung über Finanzierung und Strukturierung bis hin zur langfristigen Betriebsführung und baut somit die Angebotspalette für Investoren gezielt weiter aus.

Ausblick

Die Partnerschaft ist Ausdruck der konsequenten Weiterentwicklung der CAV Unternehmensgruppe. Neben der laufenden Entwicklung von Photovoltaikprojekten in Deutschland und Italien sowie der Windprojektentwicklung in Bayern erweitert die CAV damit ihre Kapazitäten gezielt um die Repowerings von Windenergieanlagen.

Damit stärkt die CAV:

  • ihre Diversifizierung innerhalb der erneuerbaren Assetklassen
  • ihre Rolle als strukturierender Finanzierungspartner
  • ihre Position im Bereich nachhaltiger Infrastrukturinvestments

Ziel ist es, Anlegern langfristig stabile und nachhaltige Beteiligungsmöglichkeiten im Bereich erneuerbarer Energien zu bieten. Zugleich eröffnet die Erweiterung des Geschäftsmodells die Möglichkeit, sich bereits in frühen Phasen entlang der Wertschöpfungskette zu engagieren. Damit können Anleger nicht nur in bestehende Windprojekte investieren, sondern über ihr Kapital auch die Realisierung neuer Projekte aktiv ermöglichen.

Über die CAV Unternehmensgruppe:

Die Unternehmensgruppe der CAV (Clean, Assets & Values) widmet sich der maßgeschneiderten Gestaltung von nachhaltigen Kapitalanlagen für Institutionelle und Semiprofessionelle Investoren sowie ausgewählte Partner aus dem Kapitalmarktbereich. Zusätzlich zu ihrem Kerngeschäft hat die CAV seit 2021 auch die Realisierung eigener Photovoltaikprojekte in Deutschland und Italien übernommen. Im Windbereich hat die CAV 2025 eine neue strategische Partnerschaft aufgenommen und ist im Rahmen des CAV WindProjekt Bayern am Aufbau von mehreren Windenergieanlagen an insgesamt neun Standorten in Bayern beteiligt. Dabei liegt der Fokus nicht allein auf der Entwicklungsphase bis zur Baureife, sondern ebenso auf dem Bau und nachhaltigen Betrieb der Photovoltaik- und Windanlagen innerhalb der firmeneigenen Kapitalanlagen. Seit dem Jahr 2022 erweitert die CAV Unternehmensgruppe ihr Leistungsspektrum ständig weiter, indem sie nicht nur die kaufmännische Betriebsführung für die hauseigenen Anlagen übernimmt, sondern diese Expertise europaweit auch externen Wind- und Solarfonds als Geschäftsführung anbietet.

Über die EXPEC Green Energy:

Die EXPEC Green Energy ist als Teil der EXPEC Unternehmensgruppe ein in Regensburg gegründetes und ansässiges Unternehmen, welches sich der Projektierung, dem Bau und dem Betrieb von Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energie in Zusammenarbeit mit privaten, kommunalen und industriellen Kunden sowie dem Handel mit regenerativ erzeugter Energie verschrieben hat. Als inhabergeführtes Unternehmen arbeitet die EXPEC Green Energy mit Leidenschaft an Projekten der Erneuerbaren Energien, wobei die Expertise im Bereich Betrieb von Bestandswindkraftanlagen und das Repowering besteht. Vom Hauptsitz in Regensburg und der Niederlassung in Berlin werden die deutschlandweiten Standorte betreut.

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20.02.2026 - Deutschland benötigt bis 2045 rund zu 600 GWh Batteriespeicher

20.02.2026

Pressemitteilung

Deutschland benötigt bis 2045 rund zu 600 GWh Batteriespeicher – CAV-Analyse zeigt Ausbau nur mit verstärktem privatem Kapital realisierbar

Deutschland muss seine installierte Batteriespeicherkapazität von derzeit rund 22 Gigawattstunden (GWh) auf bis zu 600 GWh bis 2045 erhöhen. Nur so lassen sich die Stromnetze wirksam entlasten und die Energiewende systemstabil umsetzen. Die aktuell zunehmende Netzüberlastung ist dabei nicht Folge eines zu schnellen Ausbaus erneuerbarer Energien, sondern vor allem Ergebnis eines über viele Jahre hinweg verzögerten Netzausbaus, der mit der Dynamik der Erzeugung nicht Schritt gehalten hat. Gleichzeitig sind die Systemkosten für große Batteriespeicher in den vergangenen Jahren deutlich gesunken und könnten langfristig um mehr als 60 Prozent unter dem früheren Niveau liegen. Aus dieser Entwicklung ergibt sich ein erheblicher Investitions- und Infrastrukturbedarf im Energiesystem. Ökologisch als auch ökonomisch sind Investitionen spannend.

Deutschland muss seine installierte Batteriespeicherkapazität von derzeit rund 22 Gigawattstunden (GWh) auf bis zu 500 bis 600 GWh bis 2045 erhöhen – also auf etwa das 25-fache. Nur so kann das Stromnetz stabil bleiben, wenn der Stomverbrauch steigt und immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen kommtZu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung der CAV Partners AG auf Grundlage veröffentlichter Verbrauchsdaten und Langfristszenarien maßgeblicher Institutionen wie Bundesnetzagentur, BMWK, BDEW, Fraunhofer ISE sowie energieökonomischer Klimaneutralitäts-Szenarien.

Der Bruttostromverbrauch dürfte sich nach verschiedenen Szenarien bis 2045 von derzeit rund 512 Terawattstunden (TWh) auf in der Spitze 1.300 TWh mehr als verdoppeln. Treiber sind die schrittweise Umstellung auf Elektromobilität, Wärmepumpen, industrielle Elektrifizierung sowie zusätzliche Rechenzentrumsleistungen. Parallel steigt der Anteil erneuerbarer Energien weiter an, während konventionelle Erzeugungskapazitäten aus politischen und wirtschaftlichen Gründen schrittweise aus dem Markt ausscheiden. Aus diesem Grund ist eine Zwischenspeicherung von Strom unumgänglich.

Deutliche Lücke zwischen Bestand und Zielpfad

Die installierte Batteriespeicherkapazität ist in den vergangenen Jahren zwar dynamisch – von 0,2 GWh im Jahr 2018 auf rund 22 GWh zur Jahresmitte 2025 gewachsen. Gemessen an den diskutierten Zielpfaden und den bereits seit zwei Jahren stetig wachsenden Phasen von Negativstunden am Strommarkt, bleibt der Ausbau jedoch deutlich hinter dem notwendigen und zukünftig absehbaren Bedarf zurück. Bereits bis 2030 wird in verschiedenen Szenarien ein Wert von rund 125 GWh als erforderlich angesehen – das Sechsfache der heute installierten Kapazität und rechnerisch gleichbedeutend mit den Batterien von 1,7 Millionen Elektroautos.

Langfristszenarien zur Klimaneutralität 2045 gehen – abhängig von Elektrifizierungsgrad, beispielsweise bei Fahrzeugen oder Heizungen, den Verbrauchsmustern und dem grundsätzlichen Aufbau des Energiesystems – von einem Speicherbedarf von 500 bis 600 GWh aus. Batteriespeicher übernehmen dabei zentrale Funktionen: Sie gleichen kurzfristige Schwankungen aus Wind- und Solarstrom aus, stabilisieren Frequenz und Netzbetrieb und erhöhen die Flexibilität im Gesamtsystem. Großer Vorteil gegenüber den von regierungsseite favorisierten Gaskraftwerken ist die schnelle Reaktionsgeschwindigkeit bei Strommangel oder -überschuß.

„Mit wachsender Elektrifizierung steigt der Bedarf an flexiblen Systemkomponenten deutlich“, warnt Thomas Hartauer, Vorstandsvorsitzender der CAV Partners AG. „Batteriespeicher werden damit zu

einer strukturell notwendigen Infrastruktur für ein Stromsystem, das zunehmend aus erneuerbaren Energien besteht.“

Sinkende Systemkosten verändern die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

Parallel zum steigenden Bedarf sind die Systemkosten für Batteriespeicher deutlich gesunken. Nach Daten des Fraunhofer ISE lagen diese 2018 noch bei rund 650 Euro pro Kilowattstunde, aktuell bei etwa 320 Euro. „Für die kommenden Jahre werden mit größeren Produktionskapazitäten und einem erwarteten technischen Fortschritt weitere Kostendegressionen prognostiziert, sodass langfristig eine Reduktion um mehr als 60 Prozent gegenüber früheren Niveaus möglich erscheint“, so Hartauer. Dem entgegen stünden, wie in anderen Bereichen auch, der verlässliche Zugang und die Preisentwicklung der relevanten Rohstoffe.

Die Kombination aus wachsender Systemrelevanz und sinkenden Technologiepreisen macht Speicherprojekte zugleich wirtschaftlich wesentlich attraktiver. Neben zusätzlicher Speicherkapazität rückt vor allem die Art des Einsatzes in den Fokus: Systemdienliche Anwendungen wie Regelenergie, also der Notfallpuffer des Stromnetzes, Flexibilitätsmärkte und netzstabilisierende Dienstleistungen gewinnen zunehmend an Bedeutung, weil sie Erzeugung, Netz und Verbrauch effizient miteinander ausgleichen.

Regionale Konzentration und strukturelle Fragmentierung

Regional konzentriert sich der Ausbau derzeit stark auf wenige Bundesländer. Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg vereinen mehr als die Hälfte der installierten Leistung, während der Markt laut Hartauer strukturell weiterhin fragmentiert ist: „Ein Großteil entfällt auf dezentrale Klein- und Hausspeicher, großskalige Batteriespeicherprojekte haben bislang noch einen vergleichsweise geringen Anteil.“

Nach Einschätzung der Experten der CAV Partners AG wird der beschleunigte Ausbau von Batteriespeichern damit zu einer zentralen infrastrukturellen Aufgabe der kommenden Jahre – auch, weil hierfür verstärkt privates Kapital, etwa von (semi-)institutionellen Investoren, mobilisiert werden muss. „Die Stabilität der Stromversorgung wird zunehmend von Flexibilitätsoptionen abhängen“, so Hartauer. „Der Ausbau von Speicher- und Netzinfrastruktur ist damit eine zentrale Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts und zugleich attraktiver Investmentsektor.“

Über die CAV Unternehmensgruppe:

Die Unternehmensgruppe der CAV (Clean, Assets & Values) widmet sich der maßgeschneiderten Gestaltung von nachhaltigen Kapitalanlagen für Institutionelle und Semiprofessionelle Investoren sowie ausgewählte Partner aus dem Kapitalmarktbereich. Zusätzlich zu ihrem Kerngeschäft hat die CAV seit 2021 auch die Realisierung eigener Photovoltaikprojekte in Deutschland und Italien übernommen. Im Windbereich hat die CAV 2025 eine neue strategische Partnerschaft aufgenommen und ist im Rahmen des CAV WindProjekt Bayern am Aufbau von mehreren Windenergieanlagen an insgesamt neun Standorten in Bayern beteiligt. Dabei liegt der Fokus nicht allein auf der Entwicklungsphase bis zur Baureife, sondern ebenso auf dem Bau und nachhaltigen Betrieb der Photovoltaik- und Windanlagen innerhalb der firmeneigenen Kapitalanlagen. Seit dem Jahr 2022 erweitert die CAV Unternehmensgruppe ihr Leistungsspektrum ständig weiter, indem sie nicht nur die kaufmännische Betriebsführung für die hauseigenen Anlagen übernimmt, sondern diese Expertise europaweit auch externen Wind- und Solarfonds als Geschäftsführung anbietet. All dies spiegelt sich auch in der positiven Leistungsbilanz wider. Mittlerweile ist die CAV Unternehmensgruppe mit 33 Mitarbeitenden an den Standorten Regenstauf und Nürnberg/Erlangen sowie in 6 europäischen Ländern aktiv.

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Hubertus Päffgen - Vorstand und Leitung Projektentwicklung

28.08.2025 - CAV Unternehmensgruppe baut Marktposition weiter aus

Hubertus Päffgen - Vorstand und Leitung Projektentwicklung

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Hubertus Päffgen, Vorstand der CAV Partners AG und Leitung Projektentwicklung und Asset Management

Bildnachweis: CAV Partners AG

Regenstauf 28.08.2025

Pressemitteilung

CAV Unternehmensgruppe baut Marktposition weiter aus – CAV Unternehmensgruppe übernimmt Teil des Drittfondsgeschäft eines renommierten Asset Managers –

Die CAV Unternehmensgruppe aus Regenstauf, Spezialist für nachhaltige Kapitalanlagen in Wind-, Photovoltaik- und Speicherprojekten, weitet seine strategische Fondsgeschäftsführung für Dritte aus.

Die CAV Unternehmensgruppe hat sich mit der bisherigen Geschäftsführung der TC Wind Management GmbH darauf verständigt, dass sie die geschäftsführenden Einheiten von insgesamt zehn Publikums-Fondsgesellschaften („EREM-Fonds“) im Rahmen eines Share-Deals übernehmen. Damit baut die CAV Unternehmensgruppe ihre Position als ganzheitlicher Partner für private und (semi-)Institutionelle Investoren, Betreiber und Projektentwickler im Bereich Erneuerbare Energien konsequent aus. Die Übernahme umfasst dabei den vollständigen Erwerb der GmbH-Anteile der „TC Wind Management GmbH“, der „DMH Treuhand Vermögensverwaltung GmbH“ bzw. „REM GmbH“ sowie der Treuhandkommanditistin, der „Data Trust GmbH“.

„Die Integration der vier Unternehmen schafft eine optimale Verbindung aus kaufmännischem Management, Treuhandlösungen und datengetriebenen Analysen, um Investoren, Betreibern und Projektentwicklern einen verlässlichen Partner zu bieten, der von der Projektplanung über den Betrieb bis hin zur Absicherung und Optimierung von Investments in jeder Projektphase einen Mehrwert schafft. Die Vorstandschaft der CAV Partners AG vereint jahrzehntelange Erfahrung aus über 350 Wind- und Solarprojekten in Europa sowie Beteiligungen mit einem kumulierten Investitionsvolumen von mehr als 1,5 Mrd. Euro. Neben Initiierung, Strukturierung und Verwaltung liegt unsere besondere Stärke im Repowering und der wirtschaftlichen Optimierung bestehender Anlagen. Unser Anspruch ist es, das volle Potenzial der operativen Gesellschaften auszuschöpfen – durch einen effizienten Weiterbetrieb, die Sicherung nachhaltiger Erträge und die Realisierung zusätzlicher Wertsteigerungschancen“, so Hubertus Päffgen, Vorstand der CAV Partners AG und Leitung Projektentwicklung und Asset Management.

Mit dem Erwerb verantwortet die CAV Unternehmensgruppe, nach erfolgreicher Übergabe aller Unterlagen und Dokumente, für die zehn EREM bzw. REM-Windparkgesellschaften mit über 2.200 Anlegern die Fondsgeschäftsführung sowie die Treuhandkommanditistin.

Die vier Unternehmen ergänzen sich in ihren Kernkompetenzen:

  • TC Wind Management GmbH – Spezialist für Verwaltung und Performance-Optimierung von Windkraftanlagen
  • DMH Treuhand GmbH – Anbieter maßgeschneiderter Treuhand- und Verwaltungslösungen für Energieprojekte
  • REM Renewable Energy Management GmbH – Experten für kaufmännisches Management und Projektcontrolling
  • Data Trust GmbH – Pionier in Datensicherheit, Analyse und Infrastruktur für kritische Energiesysteme

 

Über die CAV Unternehmensgruppe:

Die Unternehmensgruppe der CAV (Clean, Assets & Values) widmet sich der maßgeschneiderten Gestaltung von nachhaltigen Kapitalanlagen für Institutionelle und Semiprofessionelle Investoren sowie ausgewählte Partner aus dem Kapitalmarktbereich. Zusätzlich zu ihrem Kerngeschäft hat die CAV seit 2021 auch die Realisierung eigener Photovoltaikprojekte in Deutschland und Italien übernommen. Seit dem Jahr 2022 erweitert die CAV Unternehmensgruppe ihr Leistungsspektrum ständig weiter, indem sie nicht nur die kaufmännische Betriebsführung für die hauseigenen Anlagen übernimmt, sondern diese Expertise europaweit auch externen Wind- und Solarfonds als Geschäftsführung anbietet. Darüber hinaus baut die CAV Unternehmensgruppe auch die strategische Fondsgeschäftsführung weiter aus. All dies spiegelt sich auch in der positiven Leistungsbilanz wider. Mittlerweile ist die CAV Unternehmensgruppe mit 31 Mitarbeitenden an den Standorten Regenstauf und Nürnberg/Erlangen sowie in sechs europäischen Ländern aktiv.

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25.08.2025 - Kurswechsel im Süden: Wie Bayern beim Ausbau der Windkraft aufholt

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Thomas Hartauer, Vorstandsvorsitzender und CEO der CAV Partners AG

Bildnachweis: CAV Partners AG

Regenstauf 25.08.2025

Pressemitteilung

Kurswechsel im Süden: Wie Bayern beim Ausbau der Windkraft aufholt

Bayerns Windenergie erlebt einen Wendepunkt: Rechtliche Erleichterungen, etwa die Einordnung von Energieanlagen als „überragendes öffentliches Interesse“, sorgen dafür, dass Flächen schneller geprüft, Genehmigungswege klarer strukturiert werden und Waldstandorte stärker in den Fokus rücken. Die Bayerischen Staatsforsten etwa evaluieren potenzielle Areale und parallel wächst die Bereitschaft, Privatwald ebenfalls miteinzubeziehen. Für Kommunen, Bürger und Unternehmen entstehen dadurch Chancen – von planbarer regionaler Stromversorgung bis zu zusätzlichen Einnahmen und Arbeitsplätzen. Doch der Gegenwind aus der Bevölkerung und Gemeinden ist immer noch groß. Der Regensburger Projektentwickler und Vermögensverwalter CAV Partners AG erklärt, wie Anwohner transparent in Windprojekte miteinbezogen werden können und warum Investoren gerade jetzt einen Blick nach Bayern werfen sollten.

Die Energiewende in Bayern scheint endlich von der Ankündigung in die Umsetzung zu rücken. Dazu hat die Landessregierung einige richtige Weichenstellungen zur Erleichterung beigetragen. Weil Windenergie nun rechtlich Vorrang hat und als öffentliches Interesse gilt, laufen Genehmigungen zügiger und Konflikte beim Thema Denkmalschutz oder dem Abstand zu militärischen Einrichtungen und Wetterstationen werden weniger. „In Bayern setzt sich die Erkenntnis durch, dass Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit ohne Wind im Binnenland nicht erreichbar sind“, erklärt Thomas Hartauer, Vorstandsvorsitzender von CAV Partners. Ende 2023 wurden die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) von der Landesregierung darauf aufmerksam gemacht, potenzielle Standorte im Staatswald sehr wohlwollend zu prüfen. „Die Fläche ist groß und der Druck aus Industrie und Mittelstand steigt zunehmend. Wir sehen in der Region deutlich mehr Projektreife. Verfahren werden klarer und Risiken besser kalkulierbar“, sagt Hartauer. Entscheidend werde sein, Projekte gemeinsam mit Kommunen und Bürgern zu denken, und zwar von Beginn an und durchgehend transparent.

Warum jetzt Bewegung in den Markt kommt

Die Bayerischen Staatsforsten prüfen derzeit rund 180 Standorte, die für Windenergie infrage kommen. Dies ist ein großer Schritt für den Ausbau in der Region, doch aus Entwicklersicht ließen sich noch viele weitere Flächen erschließen. „Die Umsetzung wird allerdings Zeit benötigen, da die Strukturen innerhalb der Forstverwaltung angepasst werden müssen, Kommunen Mitspracherechte fordern und ökologische Anforderungen stärker im Fokus stehen als bei Projekten im Privatwald“, so Hartauer. Deshalb gelte: Ein alleiniger Fokus auf Staatswald wird den Ausbau nicht tragen. Privatwälder bieten eine wertvolle Ergänzung, da sie oft abgelegen und höher liegen, daher gute Windverhältnisse aufweisen und die Eingriffe in die Natur vergleichsweise gering sind. „Beispiele aus Franken oder dem Bayerischen Wald belegen, dass Projekte auf Waldflächen ökologisch wie wirtschaftlich sinnvoll umgesetzt werden können“, erklärt der Experte. Bayern starte beim Ausbau der Windkraft zwar von einem vergleichsweise niedrigen Niveau, doch die Dynamik habe Signalwirkung, insbesondere für Baden-Württemberg, wo die grün-geführte Landesregierung ebenfalls hinter den Möglichkeiten zurückbleibt. Auch Thüringen und Sachsen haben ihr Potenzial im Bereich Waldflächen bislang kaum ausgeschöpft. Der starke Zubau bei Solar in den vergangenen Jahren verstärkt den Druck, auch die Windkraft voranzubringen. Zugleich führen weltweit geopolitische Spannungen und die Debatten über Strompreiszonen vor Augen, wie wichtig regionale Erzeugung im energieintensiven Süden ist. Für Industrie und Mittelstand sind Verfügbarkeit und stabile Preise längst ein entscheidender Standortfaktor.

Regionale Effekte: Wertschöpfung, Versorgung, Beteiligung

Der Ausbau der Windenergie in Bayern hat unmittelbare Effekte auf die regionale Wertschöpfung und ist vor allem für die Wirtschaft von essentieller Bedeutung. Jede Anlage erzeugt grünen Strom für mehrere tausend Haushalte und Betriebe und bringt den Kommunen über die Gewerbesteuer jährlich substanzielle Einnahmen. Zusätzlich hat sich der sogenannte Solarpfennig etabliert: Ein Teil des Stromertrags wird direkt an die Gemeinde abgeführt, bis zu 50.000 Euro pro Windrad und Jahr. Für kleinere Kommunen bedeutet das spürbar mehr Handlungsspielraum. Auch die Flächeneigentümer profitieren von deutlich höheren Pachteinnahmen als in der Land- oder Forstwirtschaft. Langfristig entstehen neue Arbeitsplätze, etwa durch Service-Teams und Zulieferstrukturen und Unternehmen erhalten Zugang zu regionalem Grünstrom – ein klarer Standortvorteil für Neuansiedlungen. Akzeptanz ist dabei der Schlüssel. In vielen Regionen bestehen Vorbehalte, die oft aus fehlender Beteiligung oder unzureichender Information in der Vergangenheit resultieren. „Wir setzen deshalb auf Informationsveranstaltungen und eine enge Partnerschaft mit Gemeinden und Bürgern. Neben finanziellen Beteiligungen für Kommunen und Anwohner sind freiwillige Gemeindebeiträge vorgesehen, die möglichst zweckgebunden in soziale Einrichtungen oder Infrastruktur fließen. So wird der Nutzen sichtbar und erlebbar und aus Gegnern oft Mitgestalter“, betont Thomas Hartauer. Entscheidend ist, dass Projektentwickler nicht nur bauen und verschwinden, sondern langfristig präsent bleiben.

Projektsicherheit und planbare Cashflows für Investoren

Bayern ist für Investoren besonders interessant, weil hier die größte Stromnachfrage Deutschlands besteht: Industrie und Mittelstand benötigen planbare Versorgung in unmittelbarer Nähe. Gleichzeitig bieten die topografischen Gegebenheiten vieler Höhenlagen in Bayern solide Erträge. „Entscheidend ist, dass die Windgutachten heute verlässlicher sind und die Prognosen konservativer ausfallen, was die Planbarkeit erheblich erhöht“, erklärt Thomas Hartauer. Für Investoren bedeute das risikoangepasste Renditen in einem Markt, der bisher kaum zugänglich war. Mit der Aufhebung der 10h-Regel, die Windräder nur in einem Abstand vom Zehnfachen ihrer Höhe zur nächsten Wohnbebauung zuließ, hat sich die Projektsicherheit in Bayern deutlich verbessert, was im Wettbewerb der Bundesländer einen Standortvorteil darstellt.

Bereits neue Projekte in Bayern geplant

In der Oberpfalz, in Oberbayern und Oberfranken werden derzeit neue Windkraftprojekte vorbereitet, die bis zur Baureife oder zur schlüsselfertigen Übergabe entwickelt werden sollen. Finanziert wird die Entwicklung durch CAV Partners AG, die in einer strategischen Partnerschaft mit der Wind 18 GmbH zusammenarbeiten. „Mit diesen Projekten wollen wir zeigen, dass Windkraft auch in Bayern verlässlich umsetzbar ist – im engen Dialog mit Investoren, Gemeinden und Bürgern vor Ort“, sagt Thomas Hartauer. Die Erfahrungen aus Beteiligungen an über hundert Windkraftanlagen in Europa bilden dafür die Grundlage. Langfristig sollen weitere Kooperationen und Eigenentwicklungen entstehen, die den Ausbau im Freistaat Schritt für Schritt voranbringen.

Über die CAV Unternehmensgruppe:

Die Unternehmensgruppe der CAV (Clean, Assets & Values) widmet sich der maßgeschneiderten Gestaltung von nachhaltigen Kapitalanlagen für Institutionelle und Semiprofessionelle Investoren sowie ausgewählte Partner aus dem Kapitalmarktbereich. Der Vorstand der CAV Partners AG bringt gemeinsam jahrzehntelange Erfahrung in der Initiierung, Strukturierung und Verwaltung von Wind- und Solarprojekten ein – mit mehr als 300 Mio. € Bruttoinvestitionsvolumen und über 350 Anlagen in Europa. Dabei liegt der Fokus nicht allein auf der Entwicklungsphase bis zur Baureife, sondern ebenso auf dem Bau der Anlagen und ihrem nachhaltigen Betrieb innerhalb der firmeneigenen Kapitalanlagen. Zusätzlich zu ihrem Kerngeschäft hat die CAV seit 2021 auch die Realisierung eigener Photovoltaikprojekte in Deutschland und Italien übernommen. Seit dem Jahr 2022 erweitert die CAV Unternehmensgruppe ihr Leistungsspektrum ständig weiter, indem sie nicht nur die kaufmännische Betriebsführung für die hauseigenen Anlagen übernimmt, sondern diese Expertise europaweit auch externen Wind- und Solarfonds als Geschäftsführung anbietet. Darüber hinaus baut die CAV Unternehmensgruppe auch die strategische Fondsgeschäftsführung weiter aus. All dies spiegelt sich auch in der positiven Leistungsbilanz wider. Mittlerweile ist die CAV Unternehmensgruppe mit 31 Mitarbeitenden an den Standorten Regenstauf und Nürnberg/Erlangen sowie in 6 europäischen Ländern aktiv.

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20.08.2025 - Strategische Partnerschaft zwischen CAV Partners AG und Wind 18 GmbH

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Richard Winderl, Geschäftsführer Wind 18 und CAV Vorstand Hubertus Päffgen bei der Unterzeichnung der strategischen Partnerschaft

Bildnachweis: Wind 18 GmbH

Regenstauf 20.08.2025

Pressemitteilung

Strategische Partnerschaft zwischen CAV Partners AG und Wind 18 GmbH – Kommunale Windenergie in Bayern endlich im Aufschwung –

Zwei erfahrene Akteure der Erneuerbaren-Energien-Branche arbeiten zusammen: Die CAV Partners AG aus Regenstauf und die Wind 18 GmbH aus Schwandorf starten eine strategische Partnerschaft, um den Ausbau der Windenergie in Bayern zu beschleunigen.

Die CAV Partners AG, Spezialist für nachhaltige Kapitalanlagen in Wind- und Photovoltaikprojekten aus Regenstauf, und die Wind 18 GmbH aus Schwandorf, Experte für kommunale Windparks mit umfassender Bürgerbeteiligung, haben eine strategische Partnerschaft besiegelt. Ziel ist es, gemeinsam Windenergieprojekte in Bayern zur Baureife zu bringen, den Bau als auch später den laufenden Betrieb zu begleiten – insbesondere mit Fokus auf die aktive Beteiligung von Kommunen, Bürgern, Gewerbe und lokalen Eigentümern.

Gemeinsame Ziele und Stärken
Die Geschäftsführung der CAV Partners bringt gemeinsam jahrzehntelange Erfahrung in der Initiierung, Strukturierung und Verwaltung von Wind- und Solarprojekten ein – mit mehr als 300 Mio. € Bruttoinvestitionsvolumen und über 350 Anlagen in Europa. Unter Berücksichtigung der Geschäftsführung für Dritte verwaltet die CAV europaweit über 800 Mio. € an nachhaltigen Assets. Sie unterstützt dabei die Entwicklung von Erneuerbaren Energien und investiert in Projekte, die zu einem saubereren Klima beitragen und den Sektor für Erneuerbare Energien stärken.

Die Wind 18 GmbH bringt 25 Jahre Erfahrung im Bereich Erneuerbare Energien mit und verfügt über ein bewährtes, auf Partnerschaftlichkeit ausgerichtetes Beteiligungsmodell, bei dem Kommune, Bürger und Wind 18 zusammen die Betreibergesellschaft führen. Das Unternehmen entwickelt und plant kommunale Windprojekte mit dem Ziel, die Energiewende lokal und bürgernah umzusetzen. So entsteht ein nachhaltiger Mehrwert für alle Beteiligten – wirtschaftlich, ökologisch und gesellschaftlich.

Stimmen aus der Führungsetage
„Mit Wind 18 GmbH gewinnen wir einen Partner, der Bürger- und Kommunalbeteiligung auf Augenhöhe lebt – ideal passend zu unserem nachhaltigen Investmentansatz in Erneuerbare Energien“, so Hubertus Päffgen, Vorstand der CAV Partners AG und Leitung Projektentwicklung.

Richard Winderl, Geschäftsführer der Wind 18 GmbH, ergänzt: „Diese Partnerschaft verbindet unser kommunales Beteiligungsmodell mit der Investmentkraft und Erfahrung von CAV – so können wir gemeinsam echte Impact‑Projekte umsetzen.“

Eckpunkte der Partnerschaft
Nachdem in Bayern der Ausbau der Windkraft bisher deutlich hinter anderen Regionen in Deutschland zurückgeblieben ist, hat sich der Wind nachhaltig gedreht. Das Ziel ist klar: Ausbau der Windenergie, um die Versorgungssicherheit mit regenerativen Energien zu gewährleisten. Gemeinsame Projektentwicklung: Von der Standortwahl über Planung und Genehmigung bis hin zum operativen Betrieb – die beiden oberpfälzischen Unternehmen leisten somit einen wichtigen Beitrag zu Klimaneutralität und regionaler Stromversorgung.

Ausblick
Als regionale Partner planen die CAV Partners AG und die Wind 18 GmbH in den kommenden Jahren den Ausbau von Windprojekten in Bayern zur Erzeugung von mehr als 300 MW – damit können im Jahr rund 220.000 2-Personen-Haushalte mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.000 kWh versorgt werden.

Über die CAV Unternehmensgruppe:
Die Unternehmensgruppe der CAV (Clean, Assets & Values) widmet sich der maßgeschneiderten Gestaltung von nachhaltigen Kapitalanlagen für Institutionelle und Semiprofessionelle Investoren sowie ausgewählte Partner aus dem Kapitalmarktbereich. Zusätzlich zu ihrem Kerngeschäft hat die CAV seit 2021 auch die Realisierung eigener Photovoltaikprojekte in Deutschland und Italien übernommen. Dabei liegt der Fokus nicht allein auf der Entwicklungsphase bis zur Baureife, sondern ebenso auf dem Bau der Anlagen und ihrem nachhaltigen Betrieb innerhalb der firmeneigenen Kapitalanlagen. Seit dem Jahr 2022 erweitert die CAV Unternehmensgruppe ihr Leistungsspektrum ständig weiter, indem sie nicht nur die kaufmännische Betriebsführung für die hauseigenen Anlagen übernimmt, sondern diese Expertise europaweit auch externen Wind- und Solarfonds als Geschäftsführung anbietet.

Über die Wind 18 GmbH:
Die 2021 gegründete Wind18 GmbH, ein regional verwurzeltes Unternehmen mit Standorten in Schwandorf, Regensburg, Weiden und Bayreuth, hat sich auf die Planung, den Bau und den Betrieb von Windkraftanlagen mit echter kommunaler Beteiligung spezialisiert. Ein Ansatz, der sie in der Oberpfalz zu einem verlässlichen Partner für viele Gemeinden gemacht hat. Besonderen Wert legt sie darauf, dass die Kommunen nachhaltig von den Windparkprojekten profitieren – eine Form der Beteiligung, die in dieser Form am Markt einzigartig ist. Das WIND18 Beteiligungsmodell sieht vor, dass die jeweiligen Gemeinden sowie auch die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, sich in direkter Weise an der Windpark Betreibergesellschaft beteiligen zu können. Dies sichert ihnen Erträge aber auch vollständige Gesellschafterrechte. Das maßgebliche Projektentwicklungsrisiko liegt bei WIND18. Somit wird die maximale Wertschöpfung in der jeweiligen Region erreicht.

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15.05.2025 - Von der Nische zum Milliardenmarkt: Was Anleger über Photovoltaik vom Acker wissen sollten

15.05.2025

Pressemitteilung

Von der Nische zum Milliardenmarkt: Was Anleger über Photovoltaik vom Acker wissen sollten

Agri-Photovoltaik gilt als Zukunftstechnologie, doch der Weg in den Massenmarkt ist mit zahlreichen Herausforderungen gepflastert. Die intelligente Kombination aus Landwirtschaft und Solarstromproduktion ermöglicht eine doppelte Flächennutzung. Damit eröffnet sie nicht nur Landwirten neue Einnahmequellen, sondern auch Investoren attraktive Renditechancen. In Deutschland bekommt das Konzept durch das neue Solarpaket zusätzlichen Rückenwind. Die Nachfrage nach nachhaltigen und resilienten Energieformen wächst – ein Trend, der der Agri-PV zusätzliche Relevanz verleiht. Gleichzeitig zeigen sich jedoch Hürden beim Ausbau: langwierige Genehmigungsprozesse, ein komplexes regulatorisches Umfeld und hohe Anforderungen an Planung und Umsetzung bremsen das Tempo. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um in das Segment einzusteigen? Die CAV Partners AG, einer der Pioniere im dem Bereich und Gründungsmitglied des Verband für nachhaltige Agri-PV, gibt Einblicke – und erklärt, worauf Investoren jetzt besonders achten sollten.

Regensburg, am 15.05.2025. Agri-Photovoltaik (Agri-PV) gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Laut einer Studie des Öko-Instituts[1] sind rund 4,3 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Flächen besonders geeignet für Agri-PV-Anwendungen. Neben klassischen Ackerflächen sind vor allem auch Grünflächen im Fokus. Dies entspricht etwa 25 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche Deutschlands. Trotz des enormen Potenzials befindet sich die tatsächliche Nutzung allerdings noch in einem frühen Stadium. Es bleiben offene Fragen zur Wirtschaftlichkeit, Flächenverfügbarkeit und Akzeptanz bislang unbeantwortet. Doch Experten sehen enormes Potenzial: Die Kombination von Agrarwirtschaft und Solarstromerzeugung bietet eine effiziente Doppelnutzung der Flächen. Felder und Grünflächen können so weiter bewirtschaftet werden, während gleichzeitig die Stromproduktion stabile Einnahmen abwirft. Zudem schützt die Überdachung beziehungsweise Teilverschattung durch Solarmodule die Pflanzen vor extremen Wetterbedingungen wie Hagel oder starker Sonneneinstrahlung, was zu stabileren Erträgen führen kann. „Agri-PV ist mehr als nur ein technisches Konzept. Sie ist in all ihren verschiedenen Nutzungsformen ein gesellschaftlicher und ökonomischer Hebel für die Zukunft der Energieversorgung“, schätzt Thomas Hartauer, Vorstandsvorsitzender der CAV Partners AG, ein. „Wir sehen ein rasant wachsendes Interesse von Landwirten wie auch von Institutionellen Investoren, die Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und den Erhalt der Landwirtschaft gleichermaßen im Blick haben.“ Für sie eröffne Agri-PV neue Möglichkeiten in einem wachsenden Marktsegment. Denn die verschiedenen Technologien ermöglichen nicht nur eine nachhaltige Energieerzeugung, sondern trägt auch zur Resilienz der Feldwirtschaft gegenüber dem Klimawandel bei.

Landwirte profitieren doppelt

Die zentrale Stärke der Agri-PV ist ihre Flächeneffizienz und damit einhergehende Akzeptanz bei Landwirten, Bürgern und Gemeinden. Auf Feldern kann weiterhin etwa Obst, Hopfen oder Getreide angebaut werden, bei denen Solarmodule zudem Schutz vor Hitze und Wetterextremen bieten. Gleichzeitig wird Sonnenstrom erzeugt und damit die Wirtschaftlichkeit der Fläche gesteigert. Durch gezielte Verschattung lässt sich sogar der Wasserverbrauch reduzieren. Das trifft den Zeitgeist: „Wir sehen vor allem bei jüngeren Landwirten ein wachsendes Interesse an Agri-PV“, berichtet Hartauer. „Doch es braucht belastbare Modelle, die wirtschaftlich funktionieren und landwirtschaftliche Nutzbarkeit nicht einschränken“. Für Investoren bedeutet das: weniger Flächenkonflikte, größere gesellschaftliche Akzeptanz und stabilere Projekte. Besonders vorteilhaft bei Nutzung von bifazialen PV-Modulen, welche vertikal in Reihen oder als Zaun aufgestellt sind: Das spezielle Ertragsprofil vieler Agri-PV-Anlagen erlaubt höhere Strompreise in der Direktvermarktung. „Das ist eine echte Win-win-Situation für Umwelt, Landwirtschaft und Kapitalgeber“, so der Experte weiter. Dennoch bleibt der Markt fragmentiert und stark abhängig von regulatorischen Details.

Hürden bleiben – doch der Druck wächst

Obwohl das 2023/2024 verabschiedete Solarpaket I einen bedeutenden Schritt zur rechtlichen Absicherung von Agri-PV-Projekten darstellt, bestehen Unsicherheiten. So sieht das Gesetz unter anderem eigene Ausschreibungen mit erhöhter Erneuerbare-Energien-Förderung vor. Diese sollen wirtschaftliche Risiken mindern und den Markthochlauf, also den Weg von der Nische zur breiten Marktdurchdringung, fördern. Ein zentrales Problem: Viele der vorgesehenen Regelungen benötigen noch die Genehmigung durch die EU-Kommission. Ohne diese fehlt die Grundlage für neue Ausschreibungsrunden. Das hat zur Folge, dass zahlreiche geplante Projekte in der Warteschleife stecken, während Kosten weiterlaufen. “Für Projektentwickler entstehen Liquiditätsengpässe, einzelne Anbieter mussten bereits Kurzarbeit anmelden oder sich aus dem Markt zurückziehen”, so Hartauer. Auch für Investoren bleibe dadurch die Planungssicherheit zunächst begrenzt. Solange die EU-Entscheidung aussteht, ist unklar, wann und unter welchen Bedingungen neue Flächen wirtschaftlich erschlossen werden können. „Wir erleben derzeit eine paradoxe Situation“, berichtet Hartauer. Er fährt fort: „Der politische Wille zum Ausbau ist da, Landwirte sowie Bürger unterstützen es und die Technik steht bereit – aber an der Schnittstelle zwischen nationalem Gesetzgeber und EU fehlt die Umsetzungssicherheit. Das hemmt aktuell den Fortschritt.“

Nicht zu unterschätzen: Lokale Partnerschaften als Stabilitätsfaktor

Ein zentraler Erfolgsfaktor bei Agri-PV ist die Ausgestaltung der Zusammenarbeit mit Landwirten, Gemeinden und weiteren lokalen Akteuren. Statt klassischer Flächenpacht setzen sich zunehmend Modelle durch, die auf langfristige Partnerschaften und gemeinsame Beteiligung ausgerichtet sind. Dabei werden Pachtzahlungen mit variablen Komponenten oder direkten Anteilen an Stromerträgen kombiniert. Auch Eigentumsanteile an Anlagen oder Betreibergesellschaften kommen zum Einsatz – teilweise mit Angeboten, die speziell auf die nächste Generation von Betriebsinhabern zugeschnitten sind. In der Praxis zeigt sich: Viele Landwirte bevorzugen heute eine Mischung aus fixer und variabler Vergütung, um stabile Einnahmen mit potenziellen Zusatzerträgen zu verbinden. Bürgerbeteiligungen oder kommunale Anteile können darüber hinaus die Akzeptanz in der Region signifikant stärken. In Einzelfällen kommt es jedoch vor, dass Beteiligungsmöglichkeiten nicht vollständig abgerufen werden – etwa aus steuerlichen Gründen oder aufgrund von Unsicherheit bei der langfristigen Bindung. Erfahrungen zeigen: Wo Kooperation transparent und fair gestaltet ist, steigt die Akzeptanz in der Bevölkerung und bei den Flächeneigentümern. Das reduziert nicht nur politische und soziale Risiken, sondern schafft auch für Investoren stabilere Projektstrukturen. In einem Markt, der von regulatorischen Änderungen und technischer Komplexität geprägt ist, kann das zum entscheidenden Vorteil werden. „Gerade bei Agri-PV ist es entscheidend, dass sich Konzepte flexibel an die Gegebenheiten vor Ort anpassen lassen – sei es in der Pachtgestaltung, beim Flächeneigentum oder bei der Energievermarktung“, sagt Hartauer abschließend.

Über CAV Partners:

Die Unternehmensgruppe der CAV (Clean, Assets & Values) widmet sich der maßgeschneiderten Gestaltung von nachhaltigen Kapitalanlagen für Institutionelle und Semiprofessionelle Investoren sowie ausgewählte Partner aus dem Kapitalmarktbereich. Zusätzlich zu ihrem Kerngeschäft hat die CAV seit 2021 auch die Realisierung eigener Photovoltaikprojekte in Deutschland und Italien übernommen. Dabei liegt der Fokus nicht allein auf der Entwicklungsphase bis zur Baureife, sondern ebenso auf dem Bau der Anlagen und ihrem nachhaltigen Betrieb innerhalb der firmeneigenen Kapitalanlagen. Seit dem Jahr 2022 erweitert die CAV Unternehmensgruppe ihr Leistungsspektrum ständig weiter, indem sie nicht nur die kaufmännische Betriebsführung für die hauseigenen Anlagen übernimmt, sondern diese Expertise auch externen Wind- und Solarfonds als Geschäftsführung anbietet. Diese ganzheitliche Herangehensweise ermöglicht es der CAV, einen nachhaltigen Mehrwert für Investoren und Partner zu schaffen und somit eine bedeutende Rolle in der Branche der grünen Energien einzunehmen.

www.cav-partners.de

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20.03.2025 - Stabiles Wachstum und neue Impulse: CAV Unternehmensgruppe zieht positive Bilanz für 2024

CAV Partners AG veröffentlich Leistungsbilanz zu Erneuerbaren Energien Investments

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Gründer Thomas Hartauer und Andreas Roth (links und rechts) sowie Vorstand Hubertus Päffgen (Mitte)
Bildnachweis: CAV Partners AG

20.03.2025

Pressemitteilung

Stabiles Wachstum und neue Impulse: CAV Unternehmensgruppe zieht positive Bilanz für 2024
– Veröffentlichung der Leistungsbilanz 2024 –

Regenstauf, 20. März 2025. Mit Stolz blicken wir auf ein weiteres erfolgreiches Jahr zurück, in dem die CAV Unternehmensgruppe ihre Ziele übertroffen und ihren Wachstumskurs fortgesetzt hat. Wir danken unseren Investor:innen und Geschäftspartner:innen für das entgegengebrachte Vertrauen und die fortwährende Zusammenarbeit. Gemeinsam setzen wir wegweisende Impulse im Bereich der Erneuerbaren Energien und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Energiewende.

Das Jahr 2024 war von anspruchsvollen, aber positiven Marktbedingungen geprägt. Der Fokus auf Erneuerbare Energien bleibt trotz geopolitischer Spannungen und politischer Neuorientierung in Deutschland unverändert wichtig. Erstmals erreichten die Erneuerbaren einen Anteil von über 60 Prozent an der deutschen Stromerzeugung, insbesondere durch den Zubau im Bereich der Photovoltaik und den Abschaltungen von fossilen Kraftwerken. Obgleich der immer sichtbarer und drängender werdenden Herausforderungen, wie der unzureichenden Netzinfrastruktur und einem zu bestimmten Phasen möglichen Stromüberangebot, konnten wir unsere Position als verlässlicher und innovativer Partner für unsere Mandant:innen weiter ausbauen.

Seit unserer Gründung im März 2017 hat die CAV Unternehmensgruppe 27 nachhaltige Beteiligungen strukturiert, über 550 Investor:innen von der Investition überzeugt und die anvertrauten Gelder wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig nach den festgelegten Investitionskriterien angelegt. „Inbesondere das uns entgegengebrachte Vertrauen erfüllt uns mit großer Zufriedenheit und Dankbarkeit. Es zeigt sich deutlich in der hohen Quote der ‚Wiederholungstäter‘: 45,5 Prozent unserer Investor:innen haben mindestens zweimal bei der CAV gezeichnet, 24,7 Prozent sogar bereits dreimal und mehr“, betont Thomas Hartauer, Gründer und Vorstandsvorsitzender der CAV Partners AG.

Unser Schwerpunkt liegt traditionell auf Angeboten für HNWI und (Semi-)Institutionelle Investor:innen – im vergangenen Jahr haben wir in diesem Bereich drei neue Beteiligungen und zwei Kapitalerhöhungen erfolgreich lanciert. Gleichzeitig setzen wir unser Engagement für Privatanleger:innen fort: Mit dem CAV Solarzins 2 bietet unsere Crowdinvesting-Reihe erneut die Möglichkeit, mit überschaubaren Beträgen aktiv zur Förderung nachhaltiger Energielösungen beizutragen. Die eingesammelten Mittel fließen in Photovoltaikanlagen, die sowohl in Deutschland als auch im sonnigen Italien durch unsere eigene Projektentwicklung realisiert wurden.

Alle Beteiligungen entwickeln sich ausschüttungsseitig planmäßig oder übertreffen sogar die anfänglichen Erwartungen. Zudem konnten bei einigen Beteiligungen auch signifikante Bewertungsreserven aufgebaut werden. Diese entstehen, wenn überdurchschnittliche Jahresergebnisse erzielt und nicht alle Erträge ausgeschüttet, sondern erfolgreich reinvestiert werden. Reinvestitionen, längere Laufzeiten, Repowering-Maßnahmen und überdurchschnittliche Ertragsentwicklungen führen zu einer höheren langfristigen Stabilität und einem Zinseszinseffekt im Portfolio. Die außerplanmäßigen Sonderausschüttungen bei zwei unserer Beteiligungen sind ein weiterer positiver Aspekt und Beleg für die erfolgreiche Arbeit unseres Portfoliomanagement-Teams.

Ein besonderer Meilenstein für uns war die Laufzeitverlängerung unseres ersten auslaufenden Investments – ein Private Placement mit 40 Anleger:innen in ein Portfolio aus 20 Solar- und Windenergieprojekten. Die Beteiligung lief von 2018 bis 2024 und übertraf die jährlichen Ausschüttungserwartungen. Die beeindruckende Zustimmung von 90,71 Prozent in der Gesellschafterversammlung im Dezember 2024 zeigt das große Vertrauen unserer Investor:innen in unsere nachhaltige Strategie. Dieses starke Votum bestätigt unseren Ansatz und unterstreicht den langfristigen Wert Erneuerbarer Energien als attraktive Anlageklasse.

Die Assets under Management belaufen sich per 31.12.2024 auf über 97 Millionen Euro verwaltetes Volumen, auf die von den CAV-Gesellschaften gehaltenen Anteile entfällt innerhalb der Zielfonds rechnerisch ein Bruttoinvestitionsvolumen in Höhe von etwa 320 Millionen Euro. Zusammen mit unseren Mandaten im Bereich der kaufmännischen Betriebs- und Geschäftsführung erhöht sich diese Zahl sogar auf 805 Millionen Euro. Einen Blick in die Zukunft gibt abschließend Andreas Roth, Gründer und Vorstand der CAV Partners AG: „Die Zeichen stehen weiterhin auf Wachstum und Innovation. Es bleibt spannend – so viel sei aber schon verraten: Unsere neuen Beteiligungsangebote in 2025 richten sich gezielt auf die Erneuerbaren Energien mit einem klaren Fokus auf die Projektentwicklung in Solar und Wind sowie auf wegweisende Speichersysteme.“

Basierend auf unserem Ansatz, individuelle Beteiligungsangebote für unsere Investor:innen zu entwickeln und keine standardisierten Publikumsfonds aufzulegen, ist die vollständige Leistungsbilanz der CAV Unternehmensgruppe nicht öffentlich zugänglich. Auf Anfrage stellen wir das Dokument Interessierten aber gerne zur Verfügung.

Über die CAV Unternehmensgruppe:

Die Unternehmensgruppe der CAV (Clean, Assets & Values) widmet sich der maßgeschneiderten Gestaltung von nachhaltigen Kapitalanlagen für Institutionelle und Semiprofessionelle Investor:innen sowie ausgewählte Partner:innen aus dem Kapitalmarktbereich. Zusätzlich zu ihrem Kerngeschäft hat die CAV seit 2021 auch die Realisierung eigener Photovoltaikprojekte in Deutschland und Italien übernommen. Dabei liegt der Fokus nicht allein auf der Entwicklungsphase bis zur Baureife, sondern ebenso auf dem Bau der Anlagen und ihrem nachhaltigen Betrieb innerhalb der firmeneigenen Kapitalanlagen. Seit dem Jahr 2022 erweitert die CAV Unternehmensgruppe ihr Leistungsspektrum ständig weiter, indem sie nicht nur die kaufmännische Betriebsführung für die hauseigenen Anlagen übernimmt, sondern diese Expertise auch externen Wind- und Solarfonds als Geschäftsführung anbietet. Diese ganzheitliche Herangehensweise ermöglicht es der CAV, einen nachhaltigen Mehrwert für Investor:innen und Partner:innen zu schaffen und somit eine bedeutende Rolle in der Branche der grünen Energien einzunehmen.

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20.03.2025 - Sonne, Wind und Unsicherheit: Wo neue Strompreise und Regelungen für Investoren teuer werden können

20.03.2025

Pressemitteilung

Sonne, Wind und Unsicherheit: Wo neue Strompreise und Regelungen für Investoren teuer werden können

Die Energiewende bleibt eine der größten Herausforderungen und zugleich bedeutende Investitionschance. Zum ersten Mal machten Erneuerbare Energien in 2024 einen Gesamtanteil von 60 Prozent der deutschen Stromerzeugung aus. Doch das laufende Jahr bringt neue politische Unsicherheiten und regulatorische Herausforderungen mit sich. Aktuell diskutieren Union und SPD in Sondierungsgesprächen über mögliche Maßnahmen zur Strompreissenkung – ein Schritt, der direkte Auswirkungen auf die Investitionslandschaft haben könnte. Zunehmende Netzüberlastungen, häufige negative Strompreise im Sommer, eine Verschärfung des Erneuerbare-Energien-Gesetz und unklare politische Rahmenbedingungen beschäftigen zudem den Markt. Für Investoren bedeutet dies: Wer seine Rendite sichern möchte, muss genau hinschauen. ESG-Experte Thomas Hartauer von der CAV Partners AG erklärt, wo für Anleger die größten Stolperfallen lauern.

Regensburg, am 20.03.2025. Investitionen in Erneuerbare Energien sehen sich 2025 mit neuen Unsicherheiten konfrontiert. Politisch gesehen bringt die Phase der Koalitionsbildung wenig Bewegung in die Energiepolitik. Allerdings könnte ein mögliches Infrastrukturprogramm, die Senkung der Stromsteuer sowie der Ausbau von Speicherlösungen neue Impulse setzen. „Das größte Risiko für Investoren ist die Politik“, sagt Thomas Hartauer, Mitgründer und Vorstandsvorsitzender der CAV Partners AG. Der Asset Manager aus Regensburg gilt als Vorreiter für nachhaltige Energieprojekte, insbesondere Wind- und Solaranlagen in Deutschland. Regulatorisch bleibe laut Hartauer das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) das zentrale Steuerungsinstrument. Regelungen zur Vergütung von negativen Strompreisen haben insbesondere Photovoltaik-Investitionen komplizierter gemacht. „Betreiber müssen sich seit dem vergangenen Sommer und dem Boom von Photovoltaikanlagen auf häufigere Netzabschaltungen einstellen. Zudem können die Preise an der Strombörse in Leipzig vor allem an sonnigen Tagen über viele Stunden negativ sein“, so Hartauer. Netzabschaltungen als auch negative Strompreise resultieren aus dem Überangebot an Energie zu bestimmten Zeitpunkten, was zu einer notwendigen Reduzierung der Einspeisung führt. Laut Hartauer fehlt es in Deutschland aktuell an ausreichenden Speicherlösungen sowie Kapazitäten und einer entsprechenden Netzinfrastruktur, um diese Herausforderung schnell zu lösen: „Das EEG besagt, dass aktuell bereits bei drei aufeinanderfolgenden Stunden negativer Strompreise keine Vergütung des produzierten Stroms mehr erfolgt.“ Das sei für Investoren problematisch und erfordert Erfahrung und Fingerspitzengefühl in der Portfoliogestaltung. „Um Risiken zu verringern, haben wir aus verschiedenen Strompreisprognosen unsere individuelle, deutlich konservative Entwicklung abgeleitet. Wir kalkulieren für die nächsten Jahre mit sechs bis sieben Cent pro Kilowattstunde“, so der CAV-Experte.

Negative Strompreise werden zum Problem für Investoren

Während in den vergangenen Jahren die Stunden mit negativen Strompreisen anzahlmäßig sehr überschaubar waren, hat sich die Situation im letzten Jahr deutlich verändert. „Für Photovoltaikanlagen bedeutet das teilweise Umsatzverluste von fünf bis zehn Prozent für das gesamte Jahr, wobei besonders neuere Anlagen von den herabgesetzten Stundenregelungen im EEG betroffen sind“, so Hartauer. Investoren rate er daher dringend auf dieses Detail zu achten. Kapitalgebern droht damit ein Szenario ohne Ausschüttungen und im schlimmeren Fall Nachinvestitionsbedarf. Neue EEG-Regelungen verschärfen diese Situation, da ab 2027 die Regelung zu negativen Strompreisen bereits ab einer Stunde gelten sollen „Investoren müssen dieses neue Risiko in ihren Prognosen berücksichtigen und richtig diversifizieren, etwa auf einen Mix aus etablierten und neuen Anlagen setzen“, so Hartauer. Zudem könne eine Absicherung zum Beispiel durch Stromabnahmeverträge (PPA) sinnvoll sein.

Bestandsanlagen oft die bessere Wahl für Investoren

Eine ganzheitliche, also vertikal wie auch horizontal diversifizierte Portfoliostrategie, so der Experte, bietet Investoren immer noch den besten Schutz vor Marktveränderungen. „Von Beginn an wurden die Portfolios der CAV-Beteiligungen aus vielen verschiedenen Einzelanlagen zusammengestellt, die sich in Alter, Standort und der Erzeugungsart, also Wind oder Solar, unterscheiden. Durch die Streuung über verschiedene Technologien, Regionen und Länder sowie Altersstufen der Anlagen lassen sich politische Unsicherheiten oder wetterbedingte Ertragsschwankungen am effektivsten abfedern“, weiß Hartauer. Der gezielte Erwerb von Bestandsanlagen, die zehn Jahre oder älter sind, biete dabei zusätzliche Sicherheit: „Diese Anlagen haben ihre Ertragsfähigkeit bereits unter Beweis gestellt, potentielle technische Schwachstellen sind bekannt und Planungen für eine mögliche Verlängerung der Betriebsdauer, das Repowering, lassen sich präziser kalkulieren.“

Aktives Management entscheidend

Das klassische Buy-and-Hold-Modell, bei dem ein Solarpark einfach 20 Jahre betrieben wird, greift heute laut Hartauer zu kurz. Vielmehr erfordern die mittlerweile sehr vielen älteren Anlagen, ein aktives Management. Die Betreiber müssen die Weiternutzung, den rechtzeitigen Austausch von Komponenten und eben gezielte Repowering-Maßnahmen optimal planen und umsetzen. Auch die Einführung neuer Speicher- oder Batterielösungen spielen eine zentrale Rolle, um Erträge auch bei negativen Strompreisen zu sichern. „Aus unserer Sicht ist aktives Management entscheidend, um das Potenzial bestehender Anlagen wirklich auszuschöpfen und zukünftige Wertsteigerungen systematisch zu realisieren“, so Hartauer. Die logische Konsequenz war für ihn daher für seine Mandanten alles aus einer Hand anzubieten, von der Projektentwicklung einzelner Anlagen, deren Betrieb bis hin zum Asset Management. „Je tiefer das Wissen und die Handlungsfähigkeit des Asset Managers ist, desto besser für die Investoren“, sagt Hartauer abschließend.

Über CAV Partners:

Die Unternehmensgruppe der CAV (Clean, Assets & Values) widmet sich der maßgeschneiderten Gestaltung von nachhaltigen Kapitalanlagen für Institutionelle und Semiprofessionelle Investoren sowie ausgewählte Partner aus dem Kapitalmarktbereich. Zusätzlich zu ihrem Kerngeschäft hat die CAV seit 2021 auch die Realisierung eigener Photovoltaikprojekte in Deutschland und Italien übernommen. Dabei liegt der Fokus nicht allein auf der Entwicklungsphase bis zur Baureife, sondern ebenso auf dem Bau der Anlagen und ihrem nachhaltigen Betrieb innerhalb der firmeneigenen Kapitalanlagen. Seit dem Jahr 2022 erweitert die CAV Unternehmensgruppe ihr Leistungsspektrum ständig weiter, indem sie nicht nur die kaufmännische Betriebsführung für die hauseigenen Anlagen übernimmt, sondern diese Expertise auch externen Wind- und Solarfonds als Geschäftsführung anbietet. Diese ganzheitliche Herangehensweise ermöglicht es der CAV, einen nachhaltigen Mehrwert für Investoren und Partner zu schaffen und somit eine bedeutende Rolle in der Branche der grünen Energien einzunehmen. www.cav-partners.de/

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CAV Partners Freiflächenanlage Italien: CAV Solarzins 2 jetzt online!

24.07.2024 - CAV Unternehmensgruppe setzt Crowdfunding-Erfolg fort

Pressefoto:

1. Referenz: Freiflächenanlage F.A. Sol in Foggia, Italien mit 1.240 kWp Leistung, errichtet in 2024

2. Referenz: Aufdach-Solaranlage Wald in Bayern mit 198 kWp Leistung, errichtet in 2021

24.07.2024

Pressemitteilung

CAV Unternehmensgruppe setzt Crowdfunding-Erfolg fort
– Realisierung und Finanzierung neuer Solaranlagen in den Bergen und am Meer –

 Regenstauf, 24. Juli 2024 – Nach dem erfolgreichen Start der ersten Crowdfunding-Kampagne „CAV Solarzins 1“ setzt die CAV Unternehmensgruppe ihre Serie fort. Mit der neuen Beteiligung „CAV Solarzins 2“ können Investoren erneut mit kleinen Investitionsbeträgen von attraktiven Renditen profitieren und gleichzeitig einen echten Impact schaffen.

Angesichts der immer häufiger werdenden Wetterextreme und der global steigenden Temperaturen ist es dringender denn je, den Fokus auf nachhaltige Lösungen zu lenken. Die Herausforderungen des Klimawandels, der begrenzten Ressourcen und der Umweltauswirkungen unseres bisherigen Wirtschaftens auf Grundlage fossiler Energien erfordern sofortige und zielgerichtete Maßnahmen.

Es ist von entscheidender Bedeutung, den Ausbau Erneuerbarer Energien voranzutreiben und die Nutzung klimaschädlicher Energieträger zu reduzieren, um eine nachhaltige und dezentra-le Energieversorgung für zukünftige Generationen zu gewährleisten. Crowdinvestments bieten hierbei eine besondere Chance: Sie ermöglichen es vielen Menschen, sich mit vergleichsweise kleinen Beträgen an Projekten zu beteiligen und dennoch erheblich zur Energiewende beizutragen.

„Der Erfolg unserer ersten Kampagne hat gezeigt, dass viele Menschen bereit sind, aktiv etwas für den Umweltschutz zu tun. Mit dem „CAV Solarzins 2“ bieten wir nun erneut eine Gelegenheit, sich an zukunftsweisenden Projekten zu beteiligen und dabei von attraktiven Zins-sätzen zu profitieren,“ so Thomas Hartauer, Geschäftsführer der CAV Vermögen GmbH. Gemeinsam mit unseren Partnern, der Grüne Sachwerte GmbH und der GreenVesting Solutions GmbH, sammeln wir Mittel zur Finanzierung von Photovoltaik-Projekten in Deutschland und Italien.

Die Mittel aus der Emission werden von der CAV Vermögen GmbH in zwei neue Solaranlagen im bayerischen Wald sowie im süditalienischen Apulien an der Adria-Küste investiert. Beide Projekte sind Teil unserer eigenen Projektentwicklung und wurden von unserem Team vollständig von der Planung bis zur Genehmigung eigenverantwortlich realisiert. „Besonders zu erwähnen ist, dass beide Anlagen bereits durch unsere Unternehmensgruppe fertig gebaut wurden und nur noch die Netzanbindung aussteht“, führt Hubertus Päffgen, der die Projektentwicklung bei der CAV verantwortet, weiter aus. Dadurch sind die Risiken für Investoren erheblich reduziert und die Zeit bis zur Einspeisung von Grün-Strom absehbar.

Das Kapital der Investoren wird ab dem ersten Tag über fünf Jahre fest verzinst. Im Zeitablauf und auch bei möglichen Zinssenkungen in der Zukunft bleibt die Verzinsung nicht nur stabil, sondern erhöht sich schrittweise bis zum Ende der Laufzeit.

Weitere Informationen finden Sie auf den Crowdinvesting-Plattformen https://www.gruene-sachwerte.de sowie https://greenvesting.com.

Über die CAV Unternehmensgruppe:

Die Unternehmensgruppe der CAV (Clean, Assets & Values) widmet sich der maßgeschneiderten Gestaltung von nachhaltigen Kapitalanlagen für Institutionelle und Semiprofessionelle Investoren sowie ausgewählte Partner aus dem Kapitalmarktbereich. Zusätzlich zu ihrem Kerngeschäft hat die CAV seit 2021 auch die Realisierung eigener Photovoltaikprojekte in Deutschland und Italien übernommen. Dabei liegt der Fokus nicht allein auf der Entwicklungsphase bis zur Baureife, sondern ebenso auf dem Bau der Anlagen und ihrem nachhaltigen Betrieb innerhalb der firmeneigenen Kapitalanlagen. Seit dem Jahr 2022 erweitert die CAV Unternehmensgruppe ihr Leistungsspektrum ständig weiter, indem sie nicht nur die kaufmännische Betriebsführung für die hauseigenen Anlagen übernimmt, sondern diese Expertise auch externen Wind- und Solarfonds als Geschäftsführung anbietet. Außerdem bietet die Unternehmensgruppe seit letztem Jahr Investoren die Möglichkeit, über Crowdfunding-Kampagnen in Erneuerbare Energien zu investieren. Diese ganzheitliche Herangehensweise ermöglicht es der CAV, einen nachhaltigen Mehrwert für Investoren und Partner zu schaffen und somit eine bedeutende Rolle in der Branche der grünen Energien einzunehmen.

Über die Grüne Sachwerte GmbH:

Grüne Sachwerte vermittelt und konzipiert ökologische Geldanlagen in die Energie- und Verkehrswende. Die Beteiligungen und Zins-Vermögensanlagen haben größtenteils einen Sachwertbezug ohne Börsenschwankungen. Um möglichst die gesamte Bevölkerung an den Investitionen teilhaben zu lassen hat Grüne Sachwerte auch eine eigene Crowd-Plattform aufgebaut: Schon ab 1.000 Euro können somit interessierte AnlegerInnen und Anleger Umweltprojekte finanzieren und wirtschaftlich beteiligt sein.

Über die GreenVesting GmbH:

GreenVesting versteht sich als Full-Service-Anbieter rund um die Themen Schwarmfinanzierung von Erneuerbaren Energien, Energieprojekten, energieeffizienten Immobilien und Projektierungsfinanzierung nachhaltiger Projekte. Seit über zehn Jahren finanzieren und betreibt GreenVesting Photovoltaikanlagen für verschiedene Projektanbieter und Investoren. Ihre Expertise liegt in der, in der Crowdinvesting-Branche einzigartigen Bewertungskompetenz, komplexester technischer und kaufmännischer Sachverhalte.

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