29.04.2026 - Windkraft findet zurück in institutionelle Portfolios

29.04.2026
Pressemitteilung
Steigende Kraftstoffpreise, nervöse Terminmärkte und die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten haben die Verwundbarkeit fossil geprägter Energiesysteme zuletzt deutlich vor Augen geführt. Sicherheits- und energiepolitische Unabhängigkeit gewinnt für Politik wie Kapitalmärkte wieder an Wert und rückt die heimische Erzeugung neu in den Fokus. Neben den im Klimaschutzprogramm vorgesehenen Ausbauvolumina von rund zwölf Gigawatt wird auf Bundesebene eine zusätzliche Sonderausschreibung für Onshore-Windenergie in Höhe von etwa fünf Gigawatt diskutiert, die unter anderem auf eine bayerische Initiative im Bundesrat zurückgeht. Flankiert vom Wegfall der bayerischen 10H-Regelung eröffnet sich erstmals seit Jahren wieder ein verlässlicher Wachstumskorridor für die Windkraft an Land. Marktbeobachter sehen darin einen strukturellen Wendepunkt, der die Anlageklasse für institutionelle Investoren, Family Offices und Stiftungen neu interessant macht.
Volatile Preise an den Terminmärkten und an der Zapfsäule zeigen, wie schnell sich Marktverwerfungen auf die Realwirtschaft auswirken. Vor diesem Hintergrund kommt der deutsche Windkraftausbau an Land nach Jahren stagnierender Genehmigungen und blockierter Flächen zum richtigen Zeitpunkt wieder in Bewegung. Treiber sind klare politische Impulse auf Bundes- und Landesebene. Das Klimaschutzprogramm von Umweltminister Carsten Schneider sieht eine schrittweise Ausschreibung von zusätzlich zwölf Gigawatt Windkraftleistung an Land vor – ein Volumen, das Projektentwicklern und Investoren erstmals seit Längerem wieder verlässliche Planungsgrundlagen bietet. Hinzu kommt eine Initiative aus Bayern: Die Landesregierung um Markus Söder und Hubert Aiwanger hat im Bundesrat eine zusätzliche bundesweite Sonderausschreibung für Onshore-Windenergie in Höhe von rund fünf Gigawatt angestoßen. Parallel öffnet der Freistaat über die jüngst gelockerten Mindestabstandsvorgaben – vor allem auch staatliche – Flächen, die über Jahre faktisch vom Windausbau ausgeschlossen waren. „Der Markt hat die Signale bereits in der Ampelkoalition gemerkt und die Voraussetzungen für viele neue Projekte geschaffen. Die politischen Signale sind eindeutig: Der Ausbau der Windenergie wird nicht gebremst, sondern gezielt vorangetrieben. Genau dieses Vorgehen ist entscheidend für Investitionsentscheidungen“, ordnet Thomas Hartauer, Vorstandsvorsitzender der CAV Partners AG, die Lage ein. Einen Dämpfer könnte in diesem überwiegend positiven Bild allerdings das jüngst vorgelegte Netzpaket von Wirtschaftsministerin Katharina Reiche geben. Mit einer höheren Kostenbeteiligung der Projektentwickler am Netzanschluss und einer Aufweichung des Anschlussvorrangs für erneuerbare Energien setzt dieses Akzente, die Marktteilnehmer mit Sorge betrachten. Hartauer rechnet jedoch damit, dass das Paket angesichts der weltpolitischen Dynamik in seiner jetzigen Form nicht unverändert umgesetzt wird. Es braucht nicht weniger, sondern mehr Erneuerbare Energien.
Strukturwandel macht Standorte wieder wirtschaftlich
Die neue Dynamik gründet nicht allein auf politischer Rückendeckung. Parallel sorgen technologische Fortschritte dafür, dass auch bislang wenig attraktive Standorte wirtschaftlich erschließbar werden. Die Energieerträge moderner Anlagen sind in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen, gleichzeitig werden regulatorische Hemmnisse schrittweise abgebaut. Ein Beispiel sind die in einzelnen Bundesländern angepassten Abstandsregelungen zu Wetterstationen oder militärischen Einrichtungen und Drehfunkfeuern, wodurch Flächen wieder für die Projektentwicklung in Betracht kommen, die über Jahre praktisch ausgeschlossen waren. „Mit den heutigen Anlagengenerationen lassen sich Standorte wirtschaftlich betreiben, die noch vor wenigen Jahren als grenzwertig galten“, erklärt Hartauer. „Für Investoren bedeutet das einen deutlich erweiterten Pool an investierbaren Projekten und damit eine breitere Diversifikationsbasis innerhalb der eigenen Erneuerbaren-Allokation.“ Eine zunehmende Standardisierung der Genehmigungsverfahren kann perspektivisch die Eintrittshürden senken und mache den Markt insbesondere für mittlere Projektgrößen wieder berechenbarer.
Windkraft als rationaler Baustein institutioneller Portfolios
Mit der politischen und technologischen Wende rückt die Anlageklasse wieder verstärkt in den Fokus institutioneller Investoren. „Erneuerbare Energien sind nicht mehr ausschließlich ein politisches Projekt, sondern ein Baustein in der strategischen Asset Allokation. Investoren suchen stabile, planbare Cashflows – und genau das liefert die Windenergie an Land bei Betriebszeiten von 20 bis 30 Jahren „, so Hartauer. Besonders ausgeprägt sei dieses Interesse derzeit bei institutionellen Investoren, Family Offices und Stiftungen, die nach Anlageklassen suchen, die Renditeerwartungen mit Resilienz und Nachhaltigkeit verbinden. Wie sich diese Logik in konkrete Investments übersetzt, zeigt sich auch in der eigenen Aufstellung von CAV Partners: Im Rahmen des CAV WindProjekt Bayern beteiligt sich das Unternehmen an der Entwicklung bis zur Baureife von insgesamt 45 Windkraftanlagen im Freistaat. Entscheidend sei dabei nach Hartauers Einschätzung weniger die Anzahl der Standorte, als vielmehr ein integrierter Portfolioansatz über Entwicklung, Errichtung und langfristigen Betrieb hinweg – ein Anspruch, der zunehmend zum Maßstab für institutionelle Anleger werde. Aus dem Grund plant die CAV Parters AG ein Investitionsvehikel zu lancieren, welches dann für Investoren eine langfristige Teilhabe ermöglicht. Erste Gespräche hierzu mit Seed-Investoren finden bereits statt.
Dezentrale Erzeugung als strategische Antwort auf Volatilität
Zusätzliches Gewicht erhält die Aufmerksamkeit für die heimische Energieerzeugung durch die aktuelle weltpolitische Lage. Energiepreise an den Großhandelsmärkten und für Endverbraucher zeigen, wie schnell sich Risiken einseitiger Abhängigkeiten in der Realwirtschaft niederschlägt. „Dezentrale Erzeugung aus Wind, Solar und Speicher ist die strukturelle Antwort darauf. Sie ist nahezu überall verfügbar, geopolitisch unabhängig und nach den Anfangsinvestitionen im Betrieb weitgehend unabhängig von fossilen Rohstoffen“, so Hartauer. Bemerkenswert sei zudem, dass die hohe Quote erneuerbarer Energien dazu beigetragen habe, dass die deutschen Stromgroßhandelspreise im internationalen Vergleich zuletzt eine gewisse Stabilisierung gezeigt haben und sich von den weltweiten Schwankungen nicht anstecken ließen. Für die kommenden Jahre erwartet Thomas Hartauer einen kontinuierlichen Aufwärtstrend der Investitionsdynamik – getragen von politischer Verlässlichkeit, technologischem Fortschritt und einem zunehmenden Interesse institutioneller Anleger an stabilen, langfristigen Cashflows aus Wind, Solar und ergänzenden Batteriespeicherprojekten.
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25.02.2026 - Strategische Partnerschaft zwischen CAV Partners AG und EXPEC Green Energy GmbH

Pressefoto:
Tobias Baierl, Geschäftsführer EXPEC Green Energy und Thomas Hartauer, Vorstandsvorsitzender/CEO und Gründer der CAV Partners AG bei der Unterzeichnung der strategischen Partnerschaft
Bildnachweis: Thomas Gugau
25.02.2026
Pressemitteilung
Zwei Regensburger Unternehmen schließen sich zusammen: Strategische Partnerschaft zwischen CAV Partners AG und EXPEC Green Energy GmbH
– Ausbau der Windenergie als neues Wachstumsfeld –
Die CAV Partners AG baut ihr Investitions- und Kompetenzspektrum im Bereich Windenergie Repowering gezielt weiter aus. Mit der EXPEC Green Energy GmbH aus Regensburg wurde hierzu eine langfristige strategische Partnerschaft geschlossen. Ziel der Kooperation ist der gemeinsame Ausbau von Windenergieprojekten in Deutschland mit einem regionalen Schwerpunkt in mehreren Bundesländern außerhalb Bayerns – verbunden mit einem klaren Fokus auf Repowering-Potenziale und strukturierte Projektentwicklung.
Strategische Erweiterung des Geschäftsmodells
Die CAV Partners AG steht seit neun Jahren für strukturierte, nachhaltige Kapitalanlagen im Bereich erneuerbarer Energien. Neben einem starken Engagement im Photovoltaiksektor ist Windenergie seit Unternehmensbeginn ein gleichwertiger Bestandteil der Portfolios – die erste von CAV erworbene Beteiligung war ein deutsches Windprojekt. Mit der nun geschlossenen Partnerschaft baut die CAV ihr Tätigkeitsfeld gezielt entlang der Wertschöpfungskette weiter aus und begleitet künftig verstärkt auch die Projektentwicklung im Bereich Repowering Windenergie.
Die EXPEC Green Energy Gruppe hat in den vergangenen Jahren ihr Geschäftsmodell erfolgreich im Bereich Windenergie ausgeweitet und ein Portfolio von mehr als zwei Dutzend „Post-EEG“- Windenergiestandorten in Deutschland aufgebaut. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Bestandsanlagen mit substanziellem Repowering-Potenzial.
„Mit der EXPEC Green Energy Gruppe gewinnen wir einen strategischen Partner, der über eine hohe Kompetenz in der Projektakquise und Projektentwicklung verfügt. Gemeinsam schaffen wir die Grundlage, alte Windenergieprojekte als Repowering strukturiert zu entwickeln, langfristig zu finanzieren und nachhaltig zu betreiben. Die Vorstandschaft der CAV Partners AG vereint jahrzehntelange Erfahrung aus über 350 Wind- und Solarprojekten in Europa sowie Beteiligungen mit einem kumulierten Investitionsvolumen von mehr als 1,5 Mrd. Euro. Neben Initiierung, Strukturierung und Verwaltung liegt unsere besondere Stärke im Repowering und der wirtschaftlichen Optimierung bestehender Anlagen. Unser Anspruch ist es, das volle Potenzial der operativen Gesellschaften auszuschöpfen – durch einen effizienten Weiterbetrieb, die Sicherung nachhaltiger Erträge und die Realisierung zusätzlicher Wertsteigerungschancen“, so Thomas Hartauer, Vorstandsvorsitzender/CEO und Gründer der CAV Partners AG. Das Repowering umfasst den Ersatz der über 20 Jahre alten Anlagen durch eine neue Generation leistungsstarker Windenergieanlagen. Moderne Technik, größere Dimensionen und höhere Leistung führen zu einer deutlichen Steigerung des Stromertrags und stärken die ökologische Effizienz der Standorte.
Klare Rollenverteilung – gemeinsame strategische Steuerung
Die Kooperation basiert auf einer klar definierten operativen Aufgabenverteilung bei gleichzeitiger gemeinsamer strategischer Steuerung
- Die EXPEC Green Energy Gruppe verantwortet insbesondere die Projektidentifikation, Sicherung von Standorten sowie die Projektentwicklung bis zur Baureife.
- Die CAV Unternehmensgruppe übernimmt die Geschäftsführung, Finanzierung, Strukturierung, langfristige Beteiligung sowie die kaufmännische Betriebsführung der Projekte.
Zur Umsetzung wird eine gemeinsame Gesellschaft gegründet – die CAVEX Green Energy GmbH – an der beide Partner zu jeweils 50 % beteiligt sind. Diese fungiert als Komplementärin in den jeweiligen Projektgesellschaften. Entscheidungen werden partnerschaftlich und auf Augenhöhe getroffen.
„Mit der Gründung der CAVEX Green Energy GmbH setzen wir gemeinsam mit der CAV Partners AG aus Regenstauf ein starkes Zeichen für die Region und die Zukunft der erneuerbaren Energien. In kürzester Zeit ist es uns gelungen, ein gemeinsames Verständnis, Vertrauen und eine klare Vision für die gemeinsame Entwicklung zu schaffen. Diese neue Partnerschaft steht für unternehmerische Dynamik, fachliche Stärke und menschliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe“, so Tobias Baierl, Geschäftsführer, EXPEC Green Energy GmbH.
„Die Synergien zwischen unseren Unternehmen liegen auf der Hand – insbesondere im Bereich des Repowerings. Durch die Kombination unserer Kompetenzen in der Projektentwicklung können wir bestehende Anlagen effizienter, nachhaltiger und zukunftssicherer gestalten. Die CAVEX Green Energy ist damit nicht nur ein Name, sondern Ausdruck eines gemeinsamen Willens, die Energiewende aktiv zu gestalten. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der CAV Partners AG und bin überzeugt, dass wir gemeinsam einen bedeutenden Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft leisten werden“, betont Baierl.
Fokus auf Repowering und langfristige Wertschöpfung
Ein zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit ist die Nutzung von Repowering-Potenzialen. Durch den Ersatz älterer Anlagen durch moderne, leistungsstärkere Windenergieanlagen lassen sich Flächeneffizienz, Ertrag und Wirtschaftlichkeit deutlich steigern.
Mit dieser strategischen Partnerschaft positioniert sich die CAV als integrierter Akteur entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Windenergie – von der frühen Evaluierung über Finanzierung und Strukturierung bis hin zur langfristigen Betriebsführung und baut somit die Angebotspalette für Investoren gezielt weiter aus.
Ausblick
Die Partnerschaft ist Ausdruck der konsequenten Weiterentwicklung der CAV Unternehmensgruppe. Neben der laufenden Entwicklung von Photovoltaikprojekten in Deutschland und Italien sowie der Windprojektentwicklung in Bayern erweitert die CAV damit ihre Kapazitäten gezielt um die Repowerings von Windenergieanlagen.
Damit stärkt die CAV:
- ihre Diversifizierung innerhalb der erneuerbaren Assetklassen
- ihre Rolle als strukturierender Finanzierungspartner
- ihre Position im Bereich nachhaltiger Infrastrukturinvestments
Ziel ist es, Anlegern langfristig stabile und nachhaltige Beteiligungsmöglichkeiten im Bereich erneuerbarer Energien zu bieten. Zugleich eröffnet die Erweiterung des Geschäftsmodells die Möglichkeit, sich bereits in frühen Phasen entlang der Wertschöpfungskette zu engagieren. Damit können Anleger nicht nur in bestehende Windprojekte investieren, sondern über ihr Kapital auch die Realisierung neuer Projekte aktiv ermöglichen.
Über die CAV Unternehmensgruppe:
Die Unternehmensgruppe der CAV (Clean, Assets & Values) widmet sich der maßgeschneiderten Gestaltung von nachhaltigen Kapitalanlagen für Institutionelle und Semiprofessionelle Investoren sowie ausgewählte Partner aus dem Kapitalmarktbereich. Zusätzlich zu ihrem Kerngeschäft hat die CAV seit 2021 auch die Realisierung eigener Photovoltaikprojekte in Deutschland und Italien übernommen. Im Windbereich hat die CAV 2025 eine neue strategische Partnerschaft aufgenommen und ist im Rahmen des CAV WindProjekt Bayern am Aufbau von mehreren Windenergieanlagen an insgesamt neun Standorten in Bayern beteiligt. Dabei liegt der Fokus nicht allein auf der Entwicklungsphase bis zur Baureife, sondern ebenso auf dem Bau und nachhaltigen Betrieb der Photovoltaik- und Windanlagen innerhalb der firmeneigenen Kapitalanlagen. Seit dem Jahr 2022 erweitert die CAV Unternehmensgruppe ihr Leistungsspektrum ständig weiter, indem sie nicht nur die kaufmännische Betriebsführung für die hauseigenen Anlagen übernimmt, sondern diese Expertise europaweit auch externen Wind- und Solarfonds als Geschäftsführung anbietet.
Über die EXPEC Green Energy:
Die EXPEC Green Energy ist als Teil der EXPEC Unternehmensgruppe ein in Regensburg gegründetes und ansässiges Unternehmen, welches sich der Projektierung, dem Bau und dem Betrieb von Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energie in Zusammenarbeit mit privaten, kommunalen und industriellen Kunden sowie dem Handel mit regenerativ erzeugter Energie verschrieben hat. Als inhabergeführtes Unternehmen arbeitet die EXPEC Green Energy mit Leidenschaft an Projekten der Erneuerbaren Energien, wobei die Expertise im Bereich Betrieb von Bestandswindkraftanlagen und das Repowering besteht. Vom Hauptsitz in Regensburg und der Niederlassung in Berlin werden die deutschlandweiten Standorte betreut.
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20.02.2026 - Deutschland benötigt bis 2045 rund zu 600 GWh Batteriespeicher

20.02.2026
Pressemitteilung
Deutschland benötigt bis 2045 rund zu 600 GWh Batteriespeicher – CAV-Analyse zeigt Ausbau nur mit verstärktem privatem Kapital realisierbar
Deutschland muss seine installierte Batteriespeicherkapazität von derzeit rund 22 Gigawattstunden (GWh) auf bis zu 600 GWh bis 2045 erhöhen. Nur so lassen sich die Stromnetze wirksam entlasten und die Energiewende systemstabil umsetzen. Die aktuell zunehmende Netzüberlastung ist dabei nicht Folge eines zu schnellen Ausbaus erneuerbarer Energien, sondern vor allem Ergebnis eines über viele Jahre hinweg verzögerten Netzausbaus, der mit der Dynamik der Erzeugung nicht Schritt gehalten hat. Gleichzeitig sind die Systemkosten für große Batteriespeicher in den vergangenen Jahren deutlich gesunken und könnten langfristig um mehr als 60 Prozent unter dem früheren Niveau liegen. Aus dieser Entwicklung ergibt sich ein erheblicher Investitions- und Infrastrukturbedarf im Energiesystem. Ökologisch als auch ökonomisch sind Investitionen spannend.
Deutschland muss seine installierte Batteriespeicherkapazität von derzeit rund 22 Gigawattstunden (GWh) auf bis zu 500 bis 600 GWh bis 2045 erhöhen – also auf etwa das 25-fache. Nur so kann das Stromnetz stabil bleiben, wenn der Stomverbrauch steigt und immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen kommtZu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung der CAV Partners AG auf Grundlage veröffentlichter Verbrauchsdaten und Langfristszenarien maßgeblicher Institutionen wie Bundesnetzagentur, BMWK, BDEW, Fraunhofer ISE sowie energieökonomischer Klimaneutralitäts-Szenarien.
Der Bruttostromverbrauch dürfte sich nach verschiedenen Szenarien bis 2045 von derzeit rund 512 Terawattstunden (TWh) auf in der Spitze 1.300 TWh mehr als verdoppeln. Treiber sind die schrittweise Umstellung auf Elektromobilität, Wärmepumpen, industrielle Elektrifizierung sowie zusätzliche Rechenzentrumsleistungen. Parallel steigt der Anteil erneuerbarer Energien weiter an, während konventionelle Erzeugungskapazitäten aus politischen und wirtschaftlichen Gründen schrittweise aus dem Markt ausscheiden. Aus diesem Grund ist eine Zwischenspeicherung von Strom unumgänglich.
Deutliche Lücke zwischen Bestand und Zielpfad
Die installierte Batteriespeicherkapazität ist in den vergangenen Jahren zwar dynamisch – von 0,2 GWh im Jahr 2018 auf rund 22 GWh zur Jahresmitte 2025 gewachsen. Gemessen an den diskutierten Zielpfaden und den bereits seit zwei Jahren stetig wachsenden Phasen von Negativstunden am Strommarkt, bleibt der Ausbau jedoch deutlich hinter dem notwendigen und zukünftig absehbaren Bedarf zurück. Bereits bis 2030 wird in verschiedenen Szenarien ein Wert von rund 125 GWh als erforderlich angesehen – das Sechsfache der heute installierten Kapazität und rechnerisch gleichbedeutend mit den Batterien von 1,7 Millionen Elektroautos.
Langfristszenarien zur Klimaneutralität 2045 gehen – abhängig von Elektrifizierungsgrad, beispielsweise bei Fahrzeugen oder Heizungen, den Verbrauchsmustern und dem grundsätzlichen Aufbau des Energiesystems – von einem Speicherbedarf von 500 bis 600 GWh aus. Batteriespeicher übernehmen dabei zentrale Funktionen: Sie gleichen kurzfristige Schwankungen aus Wind- und Solarstrom aus, stabilisieren Frequenz und Netzbetrieb und erhöhen die Flexibilität im Gesamtsystem. Großer Vorteil gegenüber den von regierungsseite favorisierten Gaskraftwerken ist die schnelle Reaktionsgeschwindigkeit bei Strommangel oder -überschuß.
„Mit wachsender Elektrifizierung steigt der Bedarf an flexiblen Systemkomponenten deutlich“, warnt Thomas Hartauer, Vorstandsvorsitzender der CAV Partners AG. „Batteriespeicher werden damit zu
einer strukturell notwendigen Infrastruktur für ein Stromsystem, das zunehmend aus erneuerbaren Energien besteht.“
Sinkende Systemkosten verändern die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
Parallel zum steigenden Bedarf sind die Systemkosten für Batteriespeicher deutlich gesunken. Nach Daten des Fraunhofer ISE lagen diese 2018 noch bei rund 650 Euro pro Kilowattstunde, aktuell bei etwa 320 Euro. „Für die kommenden Jahre werden mit größeren Produktionskapazitäten und einem erwarteten technischen Fortschritt weitere Kostendegressionen prognostiziert, sodass langfristig eine Reduktion um mehr als 60 Prozent gegenüber früheren Niveaus möglich erscheint“, so Hartauer. Dem entgegen stünden, wie in anderen Bereichen auch, der verlässliche Zugang und die Preisentwicklung der relevanten Rohstoffe.
Die Kombination aus wachsender Systemrelevanz und sinkenden Technologiepreisen macht Speicherprojekte zugleich wirtschaftlich wesentlich attraktiver. Neben zusätzlicher Speicherkapazität rückt vor allem die Art des Einsatzes in den Fokus: Systemdienliche Anwendungen wie Regelenergie, also der Notfallpuffer des Stromnetzes, Flexibilitätsmärkte und netzstabilisierende Dienstleistungen gewinnen zunehmend an Bedeutung, weil sie Erzeugung, Netz und Verbrauch effizient miteinander ausgleichen.
Regionale Konzentration und strukturelle Fragmentierung
Regional konzentriert sich der Ausbau derzeit stark auf wenige Bundesländer. Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg vereinen mehr als die Hälfte der installierten Leistung, während der Markt laut Hartauer strukturell weiterhin fragmentiert ist: „Ein Großteil entfällt auf dezentrale Klein- und Hausspeicher, großskalige Batteriespeicherprojekte haben bislang noch einen vergleichsweise geringen Anteil.“
Nach Einschätzung der Experten der CAV Partners AG wird der beschleunigte Ausbau von Batteriespeichern damit zu einer zentralen infrastrukturellen Aufgabe der kommenden Jahre – auch, weil hierfür verstärkt privates Kapital, etwa von (semi-)institutionellen Investoren, mobilisiert werden muss. „Die Stabilität der Stromversorgung wird zunehmend von Flexibilitätsoptionen abhängen“, so Hartauer. „Der Ausbau von Speicher- und Netzinfrastruktur ist damit eine zentrale Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts und zugleich attraktiver Investmentsektor.“
Über die CAV Unternehmensgruppe:
Die Unternehmensgruppe der CAV (Clean, Assets & Values) widmet sich der maßgeschneiderten Gestaltung von nachhaltigen Kapitalanlagen für Institutionelle und Semiprofessionelle Investoren sowie ausgewählte Partner aus dem Kapitalmarktbereich. Zusätzlich zu ihrem Kerngeschäft hat die CAV seit 2021 auch die Realisierung eigener Photovoltaikprojekte in Deutschland und Italien übernommen. Im Windbereich hat die CAV 2025 eine neue strategische Partnerschaft aufgenommen und ist im Rahmen des CAV WindProjekt Bayern am Aufbau von mehreren Windenergieanlagen an insgesamt neun Standorten in Bayern beteiligt. Dabei liegt der Fokus nicht allein auf der Entwicklungsphase bis zur Baureife, sondern ebenso auf dem Bau und nachhaltigen Betrieb der Photovoltaik- und Windanlagen innerhalb der firmeneigenen Kapitalanlagen. Seit dem Jahr 2022 erweitert die CAV Unternehmensgruppe ihr Leistungsspektrum ständig weiter, indem sie nicht nur die kaufmännische Betriebsführung für die hauseigenen Anlagen übernimmt, sondern diese Expertise europaweit auch externen Wind- und Solarfonds als Geschäftsführung anbietet. All dies spiegelt sich auch in der positiven Leistungsbilanz wider. Mittlerweile ist die CAV Unternehmensgruppe mit 33 Mitarbeitenden an den Standorten Regenstauf und Nürnberg/Erlangen sowie in 6 europäischen Ländern aktiv.
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Asset Manager für Solar- und Windparks (m/w/d) in Teilzeit/Vollzeit 25 bis 35 Wochenstd.
Die CAV Partners AG ist ein aufstrebendes Unternehmen im Bereich Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit. Unser Engagement für saubere Energiequellen und Umweltschutz treibt unsere Mission voran, eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten.
Wir suchen einen qualifizierten und proaktiven Asset Manager (m/w/d), der die operative und finanzielle Performance eines Portfolios von Solar-PV- und Windenergieanlagen in Frankreich und Deutschland überwacht. Der erfolgreiche Kandidat fungiert als zentraler Ansprechpartner zwischen O&M-Anbietern, Aufsichtsbehörden, Grundstückseigentümern und internen Stakeholdern, um eine optimale Performance und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften der Anlagen sicherzustellen.
Asset Manager für Solar- und Windparks (m/w/d) in Teilzeit/Vollzeit 25 bis 35 Wochenstd.
Ihre Aufgaben:
Betriebliche Überwachung:
- Überwachung und Verwaltung der täglichen Leistung von Solar- und Windparks.
- Kontrolle und Koordination der Lieferanten, um die Leistung und Konformität der Anlage sicherzustellen (Überwachung von Wartungsplänen, schnelle Fehlerbehebung und Verfügbarkeitsziele, Lieferung der erforderlichen Interventionsberichte usw.).
- Analyse von Interventionsberichten, Produktionsdaten und Leistungsberichten, um Leistungsdefizite zu erkennen und die Umsetzung der erforderlichen Korrekturmaßnahmen mit den Lieferanten zu organisieren.
Wirtschaftliches Management:
- Sicherstellung, dass alle vertraglichen Verpflichtungen (Stromabnahmeverträge, Mietverträge, Versicherungen, Finanzierungsvereinbarungen) erfüllt werden.
- Verfolgung der Einnahmen aus Einspeisevergütungen (FiT) und Stromabnahmeverträgen (PPA).
Regulatorik & Compliance:
- Sicherstellung der Einhaltung nationaler und EU-rechtlicher Vorschriften, einschließlich rechtlicher, administrativer, technischer und ökologischer Standards sowie der Genehmigungen für die Anlagen.
- Zusammenarbeit mit lokalen Behörden, Netzbetreibern und Umweltbehörden (insbesondere DREAL).
Stakeholder-Management:
- Ansprechpartner für Grundstückseigentümer, lokale Gemeinden und interne Fachbereiche.
- Erstellung regelmäßiger Berichte für interne und externe Stakeholder.
Optimierung & Weiterentwicklung:
- Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Leistungsverbesserung und Effizienzsteigerung.
- Unterstützung bei technischen Upgrades, Repowering und M&A-Projekten.
Ihr Profil:
- Abgeschlossenes Studium im Bereich Ingenieurwesen, erneuerbare Energien, Wirtschaft oder vergleichbar.
- 3–7 Jahre Berufserfahrung im Asset Management, idealerweise im Bereich erneuerbare Energien.
- Erfahrung im Betrieb von Solar- und/oder Windparks in Frankreich und/oder Deutschland.
- Kenntnisse der relevanten Markt- und Regulierungsbedingungen.
- Sicherer Umgang mit Monitoring- und Reporting-Tools (z. B. SCADA, ERP-Systeme).
Sprachkenntnisse & Kompetenzen:
- Verhandlungssichere Kenntnisse in Deutsch und Französisch sowie gute Englischkenntnisse.
- Strukturierte und selbstständige Arbeitsweise.
- Ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit
Wir bieten:
- Eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem stark wachsenden Sektor.
- Internationales Arbeitsumfeld mit motivierten Kolleginnen und Kollegen.
Die CAV Partners AG fördert die Vielfalt und Chancengleichheit am Arbeitsplatz. Wir begrüßen Bewerbungen von Personen unabhängig von ihrer ethnischen Zugehörigkeit, ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Religion oder ihrem Alter.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann senden Sie uns Ihre vollständigen, aussagefähigen Bewerbungsunterlagen mit Angabe des frühestmöglichen Eintrittstermins per E-Mail an Herrn Thomas Hartauer, info@cav-partners.de.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter der +49 (0)941 307 949 36 zur Verfügung.
Kontaktinformationen:
CAV Partners AG
Am Weichselgarten 9
91058 Erlangen
Sie haben Fragen zu unseren offenen Stellen?
Gerne beantworten wir Ihre Fragen unter der Telefonnummer 0941 / 30 79 49 -0
Melden Sie sich gerne!
Büroassistenz (m/w/d) - Vollzeit
Die CAV Partners AG ist ein aufstrebendes Unternehmen im Bereich Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit. Unser Engagement für saubere Energiequellen und Umweltschutz treibt unsere Mission voran, eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten. Um unsere Investitionsstrategien in den Bereichen Erneuerbare Energien voranzutreiben, suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt für unser Büro in Regenstauf eine Bürofachkraft in Vollzeit.
Büroassistenz (m/w/d) – Vollzeit
Das Aufgabengebiet umfasst allgemeine Verwaltungs- und Bürotätigkeiten, die Vertragsabwicklung sowie die Mitarbeit in der Buchhaltung. Eine erfolgreich abgeschlossene kaufmännische Ausbildung sowie gute MS-Office-Kenntnisse sind Voraussetzung. Ergänzend sind Berufserfahrungen im Bank- und Finanzwesen von Vorteil.
Wir bieten:
- Die Möglichkeit, an der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken
- Ein engagiertes und vielfältiges Team von Fachleuten
- Flache Hierarchien und Entscheidungsfreiräume
- Attraktive Vergütung und Zusatzleistungen
- Weiterbildungsmöglichkeiten und berufliche Entwicklung
- Ein angenehmes Arbeitsumfeld und flexible Arbeitszeiten
Die CAV Partners AG fördert die Vielfalt und Chancengleichheit am Arbeitsplatz. Wir begrüßen Bewerbungen von Personen unabhängig von ihrer ethnischen Zugehörigkeit, ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Religion oder ihrem Alter.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann senden Sie uns Ihre vollständigen, aussagefähigen Bewerbungsunterlagen mit Angabe des frühestmöglichen Eintrittstermins per E-Mail an Frau Petra Winter, info@cav-partners.de.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter der +49 (0)941 307 949 0 zur Verfügung.
Kontaktinformationen:
CAV Partners AG
Regensburger Straße 31
93128 Regenstauf
Sie haben Fragen zu unseren offenen Stellen?
Gerne beantworten wir Ihre Fragen unter der Telefonnummer 0941 / 30 79 49 -0
Melden Sie sich gerne!
100.000.000 € - Nächster Meilenstein erreicht

06.06.2025
News
Gestern durften wir einen besonderen Meilenstein feiern: Unser verwaltetes Vermögen im Bereich der Erneuerbaren Energien hat die Marke von über 100 Mio. EUR Eigenkapital überschritten. Was als ambitioniertes Ziel begann, wurde dank eines großartigen Teams, verlässlicher Partner und vor allem des Vertrauens unserer Investor:innen möglich. Diesen Erfolg durften wir gemeinsam im Team mit einer großen belegten Brezel in Form der Zahl „100“ feiern.
Wir haben Hunger auf mehr und freuen uns auf die nächsten Meilensteine – und auf noch mehr Impact, den wir gemeinsam mit unseren Investor:innen sowie Partnern erschaffen.
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Solarpark Wittschau - Energie für 3.000 Haushalte

18.08.2025
News
Mit 11 MWp Leistung und einer jährlichen Stromproduktion von 11,6 Mio. kWh versorgen wir rechnerisch mehrere tausend Haushalte mit grüner Energie – genau das ermöglicht unser neu erworbener Solarpark in Wittschau, den wir in der vergangenen Woche mit dem CAV-Team besucht haben. Ein starker Baustein für die Energiewende – und ein Projekt, auf das wir stolz sind. Ohne das Zusammenspiel unseres Teams, unserer Partner und Investor:innen wäre dieser Schritt nicht möglich gewesen.
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28.08.2025 - CAV Unternehmensgruppe baut Marktposition weiter aus

Pressefoto:
Hubertus Päffgen, Vorstand der CAV Partners AG und Leitung Projektentwicklung und Asset Management
Bildnachweis: CAV Partners AG
Regenstauf 28.08.2025
Pressemitteilung
CAV Unternehmensgruppe baut Marktposition weiter aus – CAV Unternehmensgruppe übernimmt Teil des Drittfondsgeschäft eines renommierten Asset Managers –
Die CAV Unternehmensgruppe aus Regenstauf, Spezialist für nachhaltige Kapitalanlagen in Wind-, Photovoltaik- und Speicherprojekten, weitet seine strategische Fondsgeschäftsführung für Dritte aus.
Die CAV Unternehmensgruppe hat sich mit der bisherigen Geschäftsführung der TC Wind Management GmbH darauf verständigt, dass sie die geschäftsführenden Einheiten von insgesamt zehn Publikums-Fondsgesellschaften („EREM-Fonds“) im Rahmen eines Share-Deals übernehmen. Damit baut die CAV Unternehmensgruppe ihre Position als ganzheitlicher Partner für private und (semi-)Institutionelle Investoren, Betreiber und Projektentwickler im Bereich Erneuerbare Energien konsequent aus. Die Übernahme umfasst dabei den vollständigen Erwerb der GmbH-Anteile der „TC Wind Management GmbH“, der „DMH Treuhand Vermögensverwaltung GmbH“ bzw. „REM GmbH“ sowie der Treuhandkommanditistin, der „Data Trust GmbH“.
„Die Integration der vier Unternehmen schafft eine optimale Verbindung aus kaufmännischem Management, Treuhandlösungen und datengetriebenen Analysen, um Investoren, Betreibern und Projektentwicklern einen verlässlichen Partner zu bieten, der von der Projektplanung über den Betrieb bis hin zur Absicherung und Optimierung von Investments in jeder Projektphase einen Mehrwert schafft. Die Vorstandschaft der CAV Partners AG vereint jahrzehntelange Erfahrung aus über 350 Wind- und Solarprojekten in Europa sowie Beteiligungen mit einem kumulierten Investitionsvolumen von mehr als 1,5 Mrd. Euro. Neben Initiierung, Strukturierung und Verwaltung liegt unsere besondere Stärke im Repowering und der wirtschaftlichen Optimierung bestehender Anlagen. Unser Anspruch ist es, das volle Potenzial der operativen Gesellschaften auszuschöpfen – durch einen effizienten Weiterbetrieb, die Sicherung nachhaltiger Erträge und die Realisierung zusätzlicher Wertsteigerungschancen“, so Hubertus Päffgen, Vorstand der CAV Partners AG und Leitung Projektentwicklung und Asset Management.
Mit dem Erwerb verantwortet die CAV Unternehmensgruppe, nach erfolgreicher Übergabe aller Unterlagen und Dokumente, für die zehn EREM bzw. REM-Windparkgesellschaften mit über 2.200 Anlegern die Fondsgeschäftsführung sowie die Treuhandkommanditistin.
Die vier Unternehmen ergänzen sich in ihren Kernkompetenzen:
- TC Wind Management GmbH – Spezialist für Verwaltung und Performance-Optimierung von Windkraftanlagen
- DMH Treuhand GmbH – Anbieter maßgeschneiderter Treuhand- und Verwaltungslösungen für Energieprojekte
- REM Renewable Energy Management GmbH – Experten für kaufmännisches Management und Projektcontrolling
- Data Trust GmbH – Pionier in Datensicherheit, Analyse und Infrastruktur für kritische Energiesysteme
Über die CAV Unternehmensgruppe:
Die Unternehmensgruppe der CAV (Clean, Assets & Values) widmet sich der maßgeschneiderten Gestaltung von nachhaltigen Kapitalanlagen für Institutionelle und Semiprofessionelle Investoren sowie ausgewählte Partner aus dem Kapitalmarktbereich. Zusätzlich zu ihrem Kerngeschäft hat die CAV seit 2021 auch die Realisierung eigener Photovoltaikprojekte in Deutschland und Italien übernommen. Seit dem Jahr 2022 erweitert die CAV Unternehmensgruppe ihr Leistungsspektrum ständig weiter, indem sie nicht nur die kaufmännische Betriebsführung für die hauseigenen Anlagen übernimmt, sondern diese Expertise europaweit auch externen Wind- und Solarfonds als Geschäftsführung anbietet. Darüber hinaus baut die CAV Unternehmensgruppe auch die strategische Fondsgeschäftsführung weiter aus. All dies spiegelt sich auch in der positiven Leistungsbilanz wider. Mittlerweile ist die CAV Unternehmensgruppe mit 31 Mitarbeitenden an den Standorten Regenstauf und Nürnberg/Erlangen sowie in sechs europäischen Ländern aktiv.
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Ein Gespräch über die Zukunft der Energieversorgung
05.05.2025
News
Ein Gespräch über die Zukunft der Energieversorgung
Im Gespräch mit Antje Erhard von der ARD spricht Thomas Hartauer, Gründer und Vorstandsvorsitzender der CAV, an der Frankfurter Börse über die Zukunft der Erneuerbaren Energien in Deutschland. Dabei diskutieren sie Themen wie den Zubau von Erneuerbaren und wie dieser auch mit sinkenden Subventionen noch bewerkstelligt werden kann, welche Rolle die Politik und vor allem die neue Bundesregierung für die Branche und ihre Marktteilnehmer:innen spielt und wie Pläne zur Senkung der Stromsteuer und Netzentgelte für Investoren interessant sein könnte. Auch das derzeit viel diskutierte Thema der Netzüberlastung und die damit verbundenen negativen Strompreise wurde thematisiert.
Sehen Sie das komplette “Update Wirtschaft“ vom 05.05.2025, in dessen Rahmen das Interview stattfand, in der ARD Mediathek, auf tagesschau.de oder über den Button unten.
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25.08.2025 - Kurswechsel im Süden: Wie Bayern beim Ausbau der Windkraft aufholt

Pressefoto:
Thomas Hartauer, Vorstandsvorsitzender und CEO der CAV Partners AG
Bildnachweis: CAV Partners AG
Regenstauf 25.08.2025
Pressemitteilung
Kurswechsel im Süden: Wie Bayern beim Ausbau der Windkraft aufholt
Bayerns Windenergie erlebt einen Wendepunkt: Rechtliche Erleichterungen, etwa die Einordnung von Energieanlagen als „überragendes öffentliches Interesse“, sorgen dafür, dass Flächen schneller geprüft, Genehmigungswege klarer strukturiert werden und Waldstandorte stärker in den Fokus rücken. Die Bayerischen Staatsforsten etwa evaluieren potenzielle Areale und parallel wächst die Bereitschaft, Privatwald ebenfalls miteinzubeziehen. Für Kommunen, Bürger und Unternehmen entstehen dadurch Chancen – von planbarer regionaler Stromversorgung bis zu zusätzlichen Einnahmen und Arbeitsplätzen. Doch der Gegenwind aus der Bevölkerung und Gemeinden ist immer noch groß. Der Regensburger Projektentwickler und Vermögensverwalter CAV Partners AG erklärt, wie Anwohner transparent in Windprojekte miteinbezogen werden können und warum Investoren gerade jetzt einen Blick nach Bayern werfen sollten.
Die Energiewende in Bayern scheint endlich von der Ankündigung in die Umsetzung zu rücken. Dazu hat die Landessregierung einige richtige Weichenstellungen zur Erleichterung beigetragen. Weil Windenergie nun rechtlich Vorrang hat und als öffentliches Interesse gilt, laufen Genehmigungen zügiger und Konflikte beim Thema Denkmalschutz oder dem Abstand zu militärischen Einrichtungen und Wetterstationen werden weniger. „In Bayern setzt sich die Erkenntnis durch, dass Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit ohne Wind im Binnenland nicht erreichbar sind“, erklärt Thomas Hartauer, Vorstandsvorsitzender von CAV Partners. Ende 2023 wurden die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) von der Landesregierung darauf aufmerksam gemacht, potenzielle Standorte im Staatswald sehr wohlwollend zu prüfen. „Die Fläche ist groß und der Druck aus Industrie und Mittelstand steigt zunehmend. Wir sehen in der Region deutlich mehr Projektreife. Verfahren werden klarer und Risiken besser kalkulierbar“, sagt Hartauer. Entscheidend werde sein, Projekte gemeinsam mit Kommunen und Bürgern zu denken, und zwar von Beginn an und durchgehend transparent.
Warum jetzt Bewegung in den Markt kommt
Die Bayerischen Staatsforsten prüfen derzeit rund 180 Standorte, die für Windenergie infrage kommen. Dies ist ein großer Schritt für den Ausbau in der Region, doch aus Entwicklersicht ließen sich noch viele weitere Flächen erschließen. „Die Umsetzung wird allerdings Zeit benötigen, da die Strukturen innerhalb der Forstverwaltung angepasst werden müssen, Kommunen Mitspracherechte fordern und ökologische Anforderungen stärker im Fokus stehen als bei Projekten im Privatwald“, so Hartauer. Deshalb gelte: Ein alleiniger Fokus auf Staatswald wird den Ausbau nicht tragen. Privatwälder bieten eine wertvolle Ergänzung, da sie oft abgelegen und höher liegen, daher gute Windverhältnisse aufweisen und die Eingriffe in die Natur vergleichsweise gering sind. „Beispiele aus Franken oder dem Bayerischen Wald belegen, dass Projekte auf Waldflächen ökologisch wie wirtschaftlich sinnvoll umgesetzt werden können“, erklärt der Experte. Bayern starte beim Ausbau der Windkraft zwar von einem vergleichsweise niedrigen Niveau, doch die Dynamik habe Signalwirkung, insbesondere für Baden-Württemberg, wo die grün-geführte Landesregierung ebenfalls hinter den Möglichkeiten zurückbleibt. Auch Thüringen und Sachsen haben ihr Potenzial im Bereich Waldflächen bislang kaum ausgeschöpft. Der starke Zubau bei Solar in den vergangenen Jahren verstärkt den Druck, auch die Windkraft voranzubringen. Zugleich führen weltweit geopolitische Spannungen und die Debatten über Strompreiszonen vor Augen, wie wichtig regionale Erzeugung im energieintensiven Süden ist. Für Industrie und Mittelstand sind Verfügbarkeit und stabile Preise längst ein entscheidender Standortfaktor.
Regionale Effekte: Wertschöpfung, Versorgung, Beteiligung
Der Ausbau der Windenergie in Bayern hat unmittelbare Effekte auf die regionale Wertschöpfung und ist vor allem für die Wirtschaft von essentieller Bedeutung. Jede Anlage erzeugt grünen Strom für mehrere tausend Haushalte und Betriebe und bringt den Kommunen über die Gewerbesteuer jährlich substanzielle Einnahmen. Zusätzlich hat sich der sogenannte Solarpfennig etabliert: Ein Teil des Stromertrags wird direkt an die Gemeinde abgeführt, bis zu 50.000 Euro pro Windrad und Jahr. Für kleinere Kommunen bedeutet das spürbar mehr Handlungsspielraum. Auch die Flächeneigentümer profitieren von deutlich höheren Pachteinnahmen als in der Land- oder Forstwirtschaft. Langfristig entstehen neue Arbeitsplätze, etwa durch Service-Teams und Zulieferstrukturen und Unternehmen erhalten Zugang zu regionalem Grünstrom – ein klarer Standortvorteil für Neuansiedlungen. Akzeptanz ist dabei der Schlüssel. In vielen Regionen bestehen Vorbehalte, die oft aus fehlender Beteiligung oder unzureichender Information in der Vergangenheit resultieren. „Wir setzen deshalb auf Informationsveranstaltungen und eine enge Partnerschaft mit Gemeinden und Bürgern. Neben finanziellen Beteiligungen für Kommunen und Anwohner sind freiwillige Gemeindebeiträge vorgesehen, die möglichst zweckgebunden in soziale Einrichtungen oder Infrastruktur fließen. So wird der Nutzen sichtbar und erlebbar und aus Gegnern oft Mitgestalter“, betont Thomas Hartauer. Entscheidend ist, dass Projektentwickler nicht nur bauen und verschwinden, sondern langfristig präsent bleiben.
Projektsicherheit und planbare Cashflows für Investoren
Bayern ist für Investoren besonders interessant, weil hier die größte Stromnachfrage Deutschlands besteht: Industrie und Mittelstand benötigen planbare Versorgung in unmittelbarer Nähe. Gleichzeitig bieten die topografischen Gegebenheiten vieler Höhenlagen in Bayern solide Erträge. „Entscheidend ist, dass die Windgutachten heute verlässlicher sind und die Prognosen konservativer ausfallen, was die Planbarkeit erheblich erhöht“, erklärt Thomas Hartauer. Für Investoren bedeute das risikoangepasste Renditen in einem Markt, der bisher kaum zugänglich war. Mit der Aufhebung der 10h-Regel, die Windräder nur in einem Abstand vom Zehnfachen ihrer Höhe zur nächsten Wohnbebauung zuließ, hat sich die Projektsicherheit in Bayern deutlich verbessert, was im Wettbewerb der Bundesländer einen Standortvorteil darstellt.
Bereits neue Projekte in Bayern geplant
In der Oberpfalz, in Oberbayern und Oberfranken werden derzeit neue Windkraftprojekte vorbereitet, die bis zur Baureife oder zur schlüsselfertigen Übergabe entwickelt werden sollen. Finanziert wird die Entwicklung durch CAV Partners AG, die in einer strategischen Partnerschaft mit der Wind 18 GmbH zusammenarbeiten. „Mit diesen Projekten wollen wir zeigen, dass Windkraft auch in Bayern verlässlich umsetzbar ist – im engen Dialog mit Investoren, Gemeinden und Bürgern vor Ort“, sagt Thomas Hartauer. Die Erfahrungen aus Beteiligungen an über hundert Windkraftanlagen in Europa bilden dafür die Grundlage. Langfristig sollen weitere Kooperationen und Eigenentwicklungen entstehen, die den Ausbau im Freistaat Schritt für Schritt voranbringen.
Über die CAV Unternehmensgruppe:
Die Unternehmensgruppe der CAV (Clean, Assets & Values) widmet sich der maßgeschneiderten Gestaltung von nachhaltigen Kapitalanlagen für Institutionelle und Semiprofessionelle Investoren sowie ausgewählte Partner aus dem Kapitalmarktbereich. Der Vorstand der CAV Partners AG bringt gemeinsam jahrzehntelange Erfahrung in der Initiierung, Strukturierung und Verwaltung von Wind- und Solarprojekten ein – mit mehr als 300 Mio. € Bruttoinvestitionsvolumen und über 350 Anlagen in Europa. Dabei liegt der Fokus nicht allein auf der Entwicklungsphase bis zur Baureife, sondern ebenso auf dem Bau der Anlagen und ihrem nachhaltigen Betrieb innerhalb der firmeneigenen Kapitalanlagen. Zusätzlich zu ihrem Kerngeschäft hat die CAV seit 2021 auch die Realisierung eigener Photovoltaikprojekte in Deutschland und Italien übernommen. Seit dem Jahr 2022 erweitert die CAV Unternehmensgruppe ihr Leistungsspektrum ständig weiter, indem sie nicht nur die kaufmännische Betriebsführung für die hauseigenen Anlagen übernimmt, sondern diese Expertise europaweit auch externen Wind- und Solarfonds als Geschäftsführung anbietet. Darüber hinaus baut die CAV Unternehmensgruppe auch die strategische Fondsgeschäftsführung weiter aus. All dies spiegelt sich auch in der positiven Leistungsbilanz wider. Mittlerweile ist die CAV Unternehmensgruppe mit 31 Mitarbeitenden an den Standorten Regenstauf und Nürnberg/Erlangen sowie in 6 europäischen Ländern aktiv.

